Positivliste für Zuwanderung Image
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Sie enthält 19 Berufsgattungen – das sind Gruppen von Berufen mit ähnlichen Eigenschaften. Darunter finden sich neben Gesundheits- und Pflegeberufen vor allem gewerblich-technische Berufe und jene des Handwerks. So können Fachkräfte aus Drittstaaten in Deutschland eine Stelle annehmen, wenn sie über eine gleichwertige Ausbildung in Mechatronik oder in Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik verfügen.

Die Aufstellung in ihrem aktuellen Umfang wird allerdings nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein: Im Juni 2013 waren 93 Berufsgattungen von Engpässen betroffen, 74 von ihnen stehen aber nicht auf der Positivliste. Beispielsweise Elektrotechniker, von denen es im Juni 2013 bundesweit nur 94 Arbeitslose auf je 100 gemeldete offene Stellen gab. Da erfahrungsgemäß nur jede zweite Vakanz gemeldet wird, gibt es in diesem Bereich also einen schwerwiegenden Engpass – und das schon seit August 2011.

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IW-Nachricht, 18. Juli 2017

Oliver Koppel MINT: Fachkräfte verzweifelt gesuchtArrow

Egal ob Digitalisierung, Industrie 4.0 oder Elektromobilität – für die Umsetzung dieser neuen Trends benötigen Unternehmen in Deutschland technisch-naturwissenschaftliches Know-How. Das zeigt sich auch am Arbeitsmarkt: Noch nie waren in den sogenannten MINT-Berufen so viele offene Stellen zu besetzen. mehr

10. Juli 2017

Philipp Deschermeier Achtung, demografischer WandelArrow

Wahr ist, dass es Deutschland derzeit so gut geht wie schon lange nicht mehr: Die Beschäftigung liegt auf Rekordniveau, die Arbeitslosigkeit ist auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung, die staatlichen Haushalte schreiben schwarze Zahlen und die Schulden sinken. Wahr ist aber auch: So wird es nicht bleiben. Die IW-Studie „Perspektive 2035“ zeigt, warum der demografische Wandel das Land vor große Herausforderungen stellt. mehr auf iwd.de

7. Juli 2017

Michael Grömling Arbeitskräftemangel bremst Wachstum aus Arrow

Wie wird sich die deutsche Wirtschaftsleistung im demografischen Wandel entwickeln? Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat dies bis ins Jahr 2035 vorausberechnet. Demnach wird die Produktivität zwar weiter steigen, doch die sinkende Zahl der Erwerbstätigen dämpft das Wachstum spürbar. mehr auf iwd.de