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Solche politischen Streiks sind nur dann erfolgreich, wenn sie über einen längeren Zeitraum durchgehalten werden und sich auf weitere Wirtschaftszweige und Beschäftigtengruppen ausweiten. Hierzulande sind politische Streiks verboten, in unseren Nachbarländern aber üblich. In Großbritannien liegt der letzte große Streik fünf Jahre zurück. Auch damals wurde 24 Stunden gegen eine Rentenreform gestreikt, letztlich allerdings ohne Erfolg. Politische Streiks erzielen nur dann eine Wirkung, wenn sie lange dauern und sich die Proteste nicht nur auf bestimmte Beschäftigtengruppen beziehen. In Frankreich zwang 1995 eine allgemeine Protestbewegung die Regierung Juppé zum Rücktritt, in Dänemark hingegen wurde 1998 ein zehntägiger Massenprotest zur Durchsetzung einer sechsten bezahlten Urlaubswoche per staatlicher Zwangsschlichtung beendet. Auch die Proteste gegen die Mitte-Rechts-Regierung in Österreich blieben 2003 erfolglos. Letztlich lassen sich politisch unvermeidbare Reformvorhaben durch politische Streiks nicht verhindern, allenfalls verzögern.

25. September 2017

Kommentar Michael Hüther Schluss mit der SchwarzmalereiArrow

Im Wahlkampf haben viele Politiker versprochen, sich für mehr Gerechtigkeit einzusetzen. Doch was markig klingt, hält dem Realitätscheck kaum stand und führt zu Problemen, mahnt Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. mehr auf iwd.de

20. September 2017

Carsten Ruge Mehr Wirtschaft wagenArrow

Egal, welche Parteien nach der Bundestagswahl am 24. September die neue Regierung stellen, es wartet eine ganze Reihe Aufgaben auf sie. Die M+E-Industrie erhofft sich vor allem Maßnahmen, die den Wirtschaftsstandort Deutschland attraktiv halten. Dazu haben die Arbeitgeberverbände ein Positionspapier formuliert. mehr auf iwd.de

Air Berlin: Eine Frage der Moral
IW-Nachricht, 13. September 2017

Hagen Lesch Air Berlin: Eine Frage der MoralArrow

Die Krankmeldungen von Piloten bei der Fluggesellschaft Air Berlin setzen sich fort. Dadurch schaden sie nicht nur dem Unternehmen und unbeteiligten Kunden der Fluggesellschaft, sondern auch sich selbst. Denn für potenzielle künftige Arbeitgeber ist das ein fatales Signal. mehr