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Ohnehin wird sich mit der Verdoppelung der Pflegefälle bis 2050 auch der Beitragssatz mindestens verdoppeln. Zusätzliche Leistungsversprechen verstärken diese Dynamik nur. Dies gefährdet aber auf die Dauer den Generationenvertrag. Denn ständig steigende Beiträge sind Gift für die Beschäftigungs- und Einkommenschancen junger Menschen. Um eine Absicherung im Pflegefall dauerhaft zu sichern, bedarf es deshalb einer kapitalgedeckten Zusatzvorsorge. Und die ist auf dem privaten Versicherungsmarkt zu organisieren, denn nur dort sind die Rücklagen der Sparer vor den Begehrlichkeiten der Sozialpolitik geschützt.

Finanzierungslücke in der Kranken- und Pflegeversicherung
IW-Pressemitteilung, 27. März 2017

Kranken- und Pflegeversicherung Große Finanzierungslücke drohtArrow

Der demografische Wandel führt dazu, dass die Ausgaben der Kranken- und Pflegeversicherung in den nächsten Jahrzehnten steigen und die Einnahmen sinken werden. Bei gleichbleibendem Leistungsniveau ist deshalb langfristig mit einer deutlichen Erhöhung der Beitragssätze zu rechnen, wie eine IW-Studie zeigt. mehr

IW-Kurzbericht, 23. November 2016

Jochen Pimpertz Pflegereform III – Personalkosten sind mehr als die VergütungArrow

Um dem steigenden Pflegebedarf gerecht werden zu können, bedarf es unter anderem eines Ausbaus der Pflegeinfrastruktur. Neue Nachweispflichten für die Betreiber von Pflegeeinrichtungen drohen aber die Investitionsbedingungen zu verschlechtern. Leidtragende wären Pflegebedürftige und Steuerzahler. mehr