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Aktuell arbeiten rund 970.000 Menschen im Pflegesektor. Bis zum Jahr 2050 wird sich der Bedarf auf bis zu 2,1 Millionen mehr als verdoppeln. Dass Familienangehörige ihre Angehörigen selbst pflegen, ist keine gute Alternative, schließlich fehlen schon heute Fachkräfte in anderen Branchen. Und in der Pflege zeichnet sich ein ähnliches Bild ab. Eine Umfrage unter Caritas Altenpflegeeinrichtungen zu Beginn des Jahres hat beispielsweise gezeigt, dass zwei von drei Einrichtungen schon heute spürbar unter einem Fachkräfteengpass leiden. Ein weiteres Viertel erwartet diesen in Kürze. Für die Politik heißt es daher schnell zu reagieren: mit mehr Ausbildung, schnellerer Anerkennung von ausländischen Abschlüssen und mehr gesteuerter Zuwanderung. Denn der demografische Wandel lässt sich nicht aufhalten.

Es gibt keine Krise bei Facharbeitern
IW-Nachricht, 14. Juni 2017

Holger Schäfer Arbeitsmarkt: Es gibt keine Krise bei FacharbeiternArrow

Einer neuen OECD-Studie zufolge ist der Anteil von Arbeitsplätzen mit mittlerer Qualifikation auch in Deutschland stark gesunken. Grund ist die Digitalisierung – dafür steigt die Beschäftigung der Hoch- und Niedrigqualifizierten. Allerdings gibt es für diese These zumindest hierzulande keine Belege. mehr

22. Mai 2017

Holger Schäfer Soziale Dienstleistungen boomenArrow

Der deutsche Arbeitsmarkt eilt von einem Rekord zum nächsten. In den vergangenen 20 Jahren sind 3,7 Millionen neue Jobs entstanden. Ein erheblicher Teil davon geht auf die sozialen Dienstleistungen zurück. mehr auf iwd.de

MINT-Frühjahrsreport 2017
Gutachten, 10. Mai 2017

Christina Anger / Oliver Koppel / Axel Plünnecke MINT-Frühjahrsreport 2017Arrow

Die Erwerbstätigkeit von MINT-Akademikern ist von 2011 - 2014 um 10,6 Prozent gestiegen. Diese Entwicklung wurde von Zuwanderung, einem höheren Frauenanteil und mehr Älteren begünstigt. Weniger günstig entwickelte sich die Erwerbstätigkeit von beruflich qualifizierten MINT-Fachkräften. mehr