Personalzusatzkosten Image
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So berechnet das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) jährlich Arbeitskosten und Personalzusatzkosten für das Verarbeitende Gewerbe. Für den internationalen Wettbewerb ist diese Betrachtung aussagefähiger, weil besonders die Industrie auf den weltweiten Märkten agiert und sich behaupten muss. Auf einen Bruttolohn von 100 Euro kamen laut IW-Berechnung 2009 noch 30,20 Euro an Personalzusatzkosten dazu. Mit dieser Summe rangiert Deutschland auf Rang fünf hinter Belgien, Frankreich, Österreich und Norwegen.

Für die preisliche Wettbewerbsfähigkeit kommt es allerdings auch auf die Lohnstückkosten an, also darauf, wie sich die Arbeitskosten zur Produktivität verhalten. Hier lag Deutschland im Jahr 2009 nach dem Vereinigten Königreich, wo die Lohnstückkosten geringfügig höher lagen, an der Spitze der Kostenskala.

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Gerechtigkeitspolitische Handlungsfelder in Deutschland: relevante Probleme angemessen angehen
IW policy paper, 19. Juni 2017

Christina Anger / Michael Hüther / Hans-Peter Klös / Judith Niehues / Klaus-Heiner Röhl / Holger Schäfer Gerechtigkeitspolitische Handlungsfelder in DeutschlandArrow

Zentrale verteilungspolitische Indikatoren in Deutschland haben sich seit dem Jahr 2005 wieder normalisiert oder sogar strukturell verbessert. Dennoch bleiben mindestens drei zentrale Herausforderungen. mehr

Interview, 1. Juni 2017

Michael Hüther in return „Was deutsche CEOs bewegt”Arrow

Welche Probleme bereiten deutschen Managern Kopfzerbrechen? Dieser Frage ist das IW Köln nachgegangen und zu dem Schluss gelangt: Vor allem die unsichere politische Lage rund um den Globus. Warum das so ist und ob die Sorgen berechtigt sind, erklärt IW-Direktor Michael Hüther im Interview mit dem Magazin return. mehr

9. Mai 2017

Kommentar von Margarete Haase „Ist NRW ein Industrieland oder ein Naturschutzreservat?“Arrow

Zahlreiche umwelt- und klimapolitische Alleingänge der amtierenden Düsseldorfer Landesregierung haben die Betriebe in Nordrhein-Westfalen unverhältnismäßig belastet, schreibt Margarete Haase, Mitglied des Vorstands der Kölner Deutz AG, in ihrem Kommentar für den iwd. Die Vizepräsidentin von „unternehmer nrw“ plädiert deshalb dafür, der Wirtschaftspolitik nach der Landtagswahl wieder einen höheren Stellenwert beizumessen. mehr auf iwd.de