Personalzusatzkosten Image
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So berechnet das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) jährlich Arbeitskosten und Personalzusatzkosten für das Verarbeitende Gewerbe. Für den internationalen Wettbewerb ist diese Betrachtung aussagefähiger, weil besonders die Industrie auf den weltweiten Märkten agiert und sich behaupten muss. Auf einen Bruttolohn von 100 Euro kamen laut IW-Berechnung 2009 noch 30,20 Euro an Personalzusatzkosten dazu. Mit dieser Summe rangiert Deutschland auf Rang fünf hinter Belgien, Frankreich, Österreich und Norwegen.

Für die preisliche Wettbewerbsfähigkeit kommt es allerdings auch auf die Lohnstückkosten an, also darauf, wie sich die Arbeitskosten zur Produktivität verhalten. Hier lag Deutschland im Jahr 2009 nach dem Vereinigten Königreich, wo die Lohnstückkosten geringfügig höher lagen, an der Spitze der Kostenskala.

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9. Mai 2017

Kommentar von Margarete Haase „Ist NRW ein Industrieland oder ein Naturschutzreservat?“Arrow

Zahlreiche umwelt- und klimapolitische Alleingänge der amtierenden Düsseldorfer Landesregierung haben die Betriebe in Nordrhein-Westfalen unverhältnismäßig belastet, schreibt Margarete Haase, Mitglied des Vorstands der Kölner Deutz AG, in ihrem Kommentar für den iwd. Die Vizepräsidentin von „unternehmer nrw“ plädiert deshalb dafür, der Wirtschaftspolitik nach der Landtagswahl wieder einen höheren Stellenwert beizumessen. mehr auf iwd.de

CEO-Umfrage
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Michael Hüther CEO Challenge 2017: Die Sorgen der ChefsArrow

Die unsichere politische Lage rund um den Globus ist aus Sicht deutscher Unternehmen derzeit die größte Herausforderung. Das geht aus einer gemeinsamen Umfrage von IW Consult und The Conference Board hervor. Sorgen vor einer globalen Rezession sind bei hiesigen Managern dagegen weniger verbreitet als in anderen Ländern. mehr

M+E-Strukturbericht
6. März 2017

M+E-Strukturbericht Gute Standortbedingungen in DeutschlandArrow

Langfristig hängt der wirtschaftliche Erfolg eines Landes entscheidend von seinen Standortbedingungen ab. Seit dem Jahr 2000 liegt die deutsche M+E-Industrie auf diesem Gebiet in der Spitzengruppe und belegte zuletzt Platz fünf von 44 Industrie- und Schwellenländern. Führend ist die Schweiz. mehr auf iwd.de