Pendlerpauschale Image
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Ein solches steuerpolitisches Hin und Her macht keinen Sinn. Deshalb ist Aktionismus fehl am Platz, auch wenn der hohe Spritpreis die Autofahrer belastet und eine höhere Pendlerpauschale bei allen Sympathie weckt, die mit dem Auto zur Arbeit fahren. Aber die Pauschale ist für alle Arbeitnehmer gleich hoch, unabhängig davon, welches Verkehrsmittel sie benutzen. Deshalb kann sie nicht ewig konstant bleiben und sollte bei allgemein steigenden Beförderungskosten erhöht werden. Das gilt allerdings nicht für kurzfristige Benzinpreisschwankungen.

Sozial ungerecht ist eine höhere Pendlerpauschale jedoch nicht. Denn Fahrtkosten sind laut Gesetz Aufwendungen, die notwendig sind, um überhaupt Einkommen erzielen zu können. Solche Werbungskosten müssen vom Bruttolohn oder –gehalt abgezogen werden, denn in Deutschland ist nur das Einkommen steuerpflichtig, das nach Abzug solcher Ausgaben verbleibt. Im Klartext: Wer höhere Werbungskosten hat, hat effektiv weniger verdient.

Steuerquote - Bund und Länder liegen gleichauf
IW-Kurzbericht, 22. Mai 2017

Tobias Hentze Steuerquote: Bund und Länder liegen gleichaufArrow

Der Staat beansprucht einen stetig wachsenden Anteil der Wirtschaftskraft für sich. Während der Anteil der Steuereinnahmen am Bruttoinlandsprodukt nach der Kassenstatistik im Jahr 2016 bei 22,5 Prozent lag, waren es 2004 noch 3 Prozentpunkte weniger. Dabei steigt vor allem die Steuerquote der Bundesländer. mehr

16. Mai 2017

Martin Beznoska / Tobias Hentze Die sechs wichtigsten Fragen zur Steuerlast der BundesbürgerArrow

Eine gute Nachricht: Die Grundidee des deutschen Steuersystems funktioniert – wer viel verdient, zahlt auch entsprechend mehr Steuern. Eine schlechte Nachricht: Den sogenannten Spitzensteuersatz zahlen auch Menschen, die zwar gut verdienen, aber alles andere als Spitzenverdiener sind. Ein kinderloser Single zum Beispiel muss bereits ab einem Jahresbruttoeinkommen von etwa 65.000 Euro den Einkommenssteuerhöchstsatz von 42 Prozent berappen. mehr auf iwd.de

Steuerschätzung – Die Steuerquote steigt und steigt
IW-Nachricht, 11. Mai 2017

Tobias Hentze / Martin Beznoska Steuerquote: Der Staat nimmt sich immer mehrArrow

Mit jeder neuen Steuerschätzung verkündet der Bundesfinanzminister neue Rekordprognosen. Neben der gut laufenden Wirtschaft ist die gestiegene Steuerbelastung der Bürger und Unternehmen dafür verantwortlich. Der Anteil der Steuereinnahmen am Bruttoinlandsprodukt, die sogenannte Steuerquote, liegt inzwischen bei 22,7 Prozent. Die Zeit ist reif für eine durchgreifende Entlastung. mehr