Pendlerpauschale Image
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Ein solches steuerpolitisches Hin und Her macht keinen Sinn. Deshalb ist Aktionismus fehl am Platz, auch wenn der hohe Spritpreis die Autofahrer belastet und eine höhere Pendlerpauschale bei allen Sympathie weckt, die mit dem Auto zur Arbeit fahren. Aber die Pauschale ist für alle Arbeitnehmer gleich hoch, unabhängig davon, welches Verkehrsmittel sie benutzen. Deshalb kann sie nicht ewig konstant bleiben und sollte bei allgemein steigenden Beförderungskosten erhöht werden. Das gilt allerdings nicht für kurzfristige Benzinpreisschwankungen.

Sozial ungerecht ist eine höhere Pendlerpauschale jedoch nicht. Denn Fahrtkosten sind laut Gesetz Aufwendungen, die notwendig sind, um überhaupt Einkommen erzielen zu können. Solche Werbungskosten müssen vom Bruttolohn oder –gehalt abgezogen werden, denn in Deutschland ist nur das Einkommen steuerpflichtig, das nach Abzug solcher Ausgaben verbleibt. Im Klartext: Wer höhere Werbungskosten hat, hat effektiv weniger verdient.

Öffentliche Verschuldung
IW-Nachricht, 28. März 2017

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22. März 2017

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Weltweit rollen immer mehr Elektroautos über die Straßen. Doch während China in Sachen E-Mobilität einen rasanten Wachstumskurs eingeschlagen hat, geht es in Deutschland nur langsam voran. mehr auf iwd.de

Gastbeitrag, 8. Februar 2017

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Es erscheint als ein Luxusproblem für die Politik: Wohin mit den Überschüssen in den öffentlichen Haushalten? Schulden tilgen, Investitionen erhöhen? Bei genauem Hinsehen ist eine Option den anderen überlegen: Die Zeit ist reif für eine Steuerentlastung, die diesen Namen verdient. Ein Gastbeitrag von IW-Ökonom Tobias Hentze im Online-Magazin für Wirtschaftspolitik makronom.de. mehr