Geplante Erhöhung belastet die Industrie Image
Quelle: Fotolia

Im Gegenzug hatte sich die Industrie zur Absenkung der Treibhausgasemissionen verpflichtet. Nun jedoch plant die Bundesregierung, die Steuerbelastungen für energieintensive Unternehmen zu erhöhen, um so 1,5 Milliarden Euro mehr einzunehmen. Die Pläne der Regierung würden die steuerliche Belastung für viele Firmen zumindest verdoppeln – teilweise muss die fünffache Steuerlast getragen werden. Damit erreicht die Stromsteuer ein Niveau von bis zu 18 Prozent des Nettostrompreises.

Das Problem: Die hohen Kosten schwächen die Position der deutschen Unternehmen im internationalen Wettbewerb. Dies gilt insbesondere für energieintensive Unternehmen, die in der Regel viel exportieren. Letztlich würden die Regierungspläne sogar Teile der industriellen Produktion in Deutschland gefährden. Somit ist fraglich, ob die angestrebten Mehreinnahmen von 1,5 Milliarden Euro überhaupt erzielt werden können.

Vertrauen schaffen heißt Soli abschaffen
Gastbeitrag, 7. November 2017

Tobias Hentze auf makronom.de Vertrauen schaffen heißt Soli abschaffenArrow

Der Solidaritätszuschlag hat über viele Jahre den Aufbau Ost finanziert. Doch fast 30 Jahre nach der Wiedervereinigung hat der Soli seine Daseinsberechtigung verloren. Deshalb ist seine Abschaffung ein logischer Schritt, den eine neue Bundesregierung gehen sollte – und dank voller Kassen auch kann, schreibt IW-Ökonom Tobias Hentze in einem Gastbeitrag auf makronom.de. mehr

Jamaika-Koalition: Viel mehr als eine Notlösung
Gastbeitrag, 24. Oktober 2017

Tobias Hentze auf n-tv.de Jamaika-Koalition: Viel mehr als eine NotlösungArrow

In der Finanz- und Wirtschaftspolitik trennen Union, FDP und Grüne Welten - zumindest auf den ersten Blick. Bei näherer Betrachtung ist die Basis aber größer, als die Parteien zugeben, schreibt IW-Ökonom Tobias Hentze in einem Gastbeitrag auf n-tv. mehr

IW policy paper
IW policy paper, 19. Oktober 2017

Tobias Hentze / Michael Voigtländer Reformoptionen für die Grunderwerbsteuer Arrow

Die Grunderwerbsteuer weist spezifische Probleme auf: So belastet die Grunderwerbsteuer den Neubau, sie stellt ein Hemmnis für den Vermögensaufbau weniger wohlhabender Haushalte dar und sie führt zu Diskriminierungen zwischen privaten Käufern und Käufern von Unternehmensanteilen. mehr