OECD-Bildungsbericht Image
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Im vergangenen Jahrzehnt hat sich der Anteil der Hochschulabsolventen an der gleichaltrigen Bevölkerung fast verdoppelt: Im Jahr 2000 waren es 16 Prozent, im Jahr 2009 schon 31 Prozent. Der OECD ist das dennoch zu wenig. Dabei übersieht die Organisation jedoch eines: Deutschland hat im internationalen Vergleich bereits ein recht hohes Bildungsniveau. Denn im Gegensatz zu anderen Ländern bauen viele junge Menschen hierzulande über eine Berufsausbildung statt ein Studium hohe Kompetenzen auf. So bedeuten relativ wenig Akademiker – besonders im Vergleich mit den USA – nicht gleich einen Mangel an hochqualifizierten Personen.

Eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt denn auch, dass der Anteil der hochqualifizierten Bevölkerung in Deutschland bei den jungen Erwachsenen sogar höher als in den USA ist. So liegt die Bundesrepublik mit einem Anteil von 26 Prozent Hochkompetenter im Alter zwischen 25 und 29 vor den Vereinigten Staaten mit einem Anteil von 21 Prozent – nur hat nicht jeder kluge Kopf hierzulande einen Hochschulabschluss.

IW-DREF-Studentenwohnpreisindex
Gutachten, 2. Oktober 2017

Philipp Deschermeier / Björn Seipelt / Michael Voigtländer StudentenwohnpreisindexArrow

Die stetige Zunahme der Studentenzahlen sowie der Zuzug anderer Bevölkerungsgruppen aus dem In- und Ausland haben zu einer deutlichen Verschärfung der Situation am Wohnungsmarkt geführt. Die Folge sind teils rasant steigende Wohnkostenbelastungen, wie der neue Studentenwohnpreisindex des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und der Deutschen Real Estate Funds in Kooperation mit ImmobilienScout24 zeigt. mehr

IW-Kurzbericht, 29. September 2017

Hans-Peter Klös Entwicklung der Bildungsausgaben seit 1995Arrow

Die Bildungsausgaben in Deutschland sind seit 1995 von allen öffentlichen Ausgaben am stärks­ten gewachsen. Sie sind pro Kopf um ein Drittel gestiegen, der Anteil an den öffentlichen Ausgaben der Länder liegt inzwischen bei über 20 Prozent. mehr

21. September 2017

Christiane Konegen-Grenier Neun Wege zur Hochschule der ZukunftArrow

Die deutschen Universitäten und Fachhochschulen hinken in puncto Digitalisierung und Internationalisierung hinterher. Und auch die Lehre lässt vielerorts zu wünschen übrig, wie die teils hohen Abbrecherzahlen zeigen. Die Hochschulpolitik und -finanzierung braucht deshalb neue Konzepte, die auch den Bund einbinden. mehr auf iwd.de