Numerus Clausus für Bachelorstudiengängen Image
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Ein Studium ist für den Staat teuer: Im Durchschnitt kostet die adäquate Ausstattung eines einzelnen Studienplatzes 7.200 Euro – pro Jahr. Neben den leeren Kassen der Bundesländer trägt auch die zunehmende Mobilität der Absolventen dazu bei, dass die Länder ihr Studienangebot einschränken und sich einfach auf den Zuzug von anderswo ausgebildeten Absolventen verlassen. An den Hochschulen äußert sich dieses Denken auch in Zulassungsbeschränkungen: Inzwischen ist gut die Hälfte der Bachelorstudiengänge zulassungsbeschränkt, an den bundesweit größten 20 Universitäten sind es laut der Süddeutschen Zeitung sogar 68 Prozent.

Dabei gäbe es einen deutlich besseren Weg, bei den Hochschulen Anreize zu setzen: über eine nachfrageorientierte Hochschulfinanzierung. Sie ist ein Baustein des Konzepts der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Bundesverbands der Deutschen Industrie, des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft und des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln: Statt sich mittelfristig aus der Finanzierung der Hochschulen zurückzuziehen, sollte der Bund sein finanzielles Engagement dauerhaft beibehalten. Die Zahlung der Bundesmittel sollte sich dabei jedoch an der Absolventenzahl der Hochschulen orientieren statt pro zusätzlichem Studienplatz zu fördern. Auf diese Weise würden die Hochschulen belohnt, die viele Studierende zügig zum Abschluss führen.

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Bildungsinvestitionen der Wirtschaft 2015
Gutachten, 13. März 2017

Bildungsinvestitionen der Wirtschaft 2015Arrow

Die Verzahnung von beruflicher Praxis und akademischer Bildung ist ein Hauptanliegen der Unternehmen. Diese haben ihre Ausgaben für die akademische Bildung noch stärker gesteigert als ihre Aufwendungen für Forschung und Entwicklung. Das zeigt eine aktuelle Erhebung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft. mehr

IW-Nachricht, 26. Januar 2017

Auslandsstudium Eine europäische ErfolgsstoryArrow

Dank Bologna und Erasmus hat sich die Zahl der deutschen Studierenden im Ausland seit den 1990er Jahren mehr als verdreifacht, wie das Statistische Bundesamt heute mitteilt. Das Auslandsstudium verbessert die Jobchancen und stärkt das Interesse für Europa. Der Brexit stellt diesen Austausch jedoch teilweise in Frage. mehr

16. Dezember 2016

Digitalisierung Die meisten Hochschulen arbeiten noch analogArrow

Ausgerechnet dort, wo neues Wissen entsteht, steckt die Digitalisierung noch in den Kinderschuhen. Bislang verknüpft in Deutschland erst jede dritte Hochschule die klassische Präsenzlehre mit digitalen Lehr- und Lernformen. Auch die Studenten nutzen internetbasierte Medien nur selten zum gemeinsamen Lernen oder Üben. mehr auf iwd.de