Jüngste Zahlen sind kein Alarmsignal Image
Quelle: Fotolia

Hierzulande ist es nämlich gelungen, viele Personen, die zuvor keinen Job fanden, in den Arbeitsmarkt zu integrieren. In der Tat erfolgte die Beschäftigung in vielen Fällen zu geringen Löhnen: 13 Prozent der Bevölkerung im Erwerbsalter arbeiten in Deutschland im Niedriglohnbereich – so viel wie sonst nur in Kanada, den USA oder Großbritannien.

Doch die Länder, die einen kleineren Niedriglohnsektor aufweisen, können sich deshalb keineswegs glücklicher schätzen. Denn was dort an Niedriglohnbeschäftigung fehlt, fehlt auch an der Beschäftigung insgesamt. So sind in Italien zwar nur 4 Prozent der Bevölkerung im Erwerbsalter im Niedriglohnbereich beschäftigt, aber es sind auch 43 Prozent überhaupt nicht beschäftigt – während dieser Anteil in Deutschland nur 28 Prozent beträgt.

Ansprechpartner

Soziale Mobilität
IW-Pressemitteilung, 27. März 2017

Soziale Mobilität Stabiler NiedriglohnsektorArrow

Im Bundestagswahlkampf rücken die Themen Gerechtigkeit und Verteilung wieder stärker in den Blick. Häufig geht es um die Sorge vor sozialem Abstieg und Armutsgefährdung. Doch entgegen vieler Erwartungen zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW): Die Zahl der Geringverdiener ist seit Jahren stabil. mehr

Ruf nach Regulierung
IW-Gewerkschaftsspiegel, 30. November 2016

Crowdworking Ruf nach RegulierungArrow

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales initiierten Dialogs „Arbeit 4.0“ werden gegen Ende dieses Jahres Vorschläge präsentiert, wie die sozialen Bedingungen und Spielregeln der zukünftigen Arbeitsgesellschaft gestaltet werden sollen. Dabei wird auch über eine Regulierung des Crowdworkings diskutiert. mehr

30. September 2016

Geringfügig Beschäftigte Minijobs sind kein JobmotorArrow

Minijobs haben, anders als gelegentlich behauptet, nichts zum Beschäftigungsaufbau der vergangenen zehn Jahre beigetragen. Im Gegenteil: Ihre Zahl ist zuletzt sogar leicht zurückgegangen. mehr auf iwd.de