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Die bisherigen Partner des Ausbildungspakts – Bundesregierung und Wirtschaftsverbände – und die Bundesagentur für Arbeit haben eine positive Bilanz der bisherigen Arbeit gezogen. Künftig sind nun noch mehr Vertreter mit im Boot: So wollen die Bundesländer über die Kultusministerkonferenz den Ausbau der Berufsorientierung an den Schulen vorantreiben und die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer, wird den Fokus verstärkt auf Jugendliche mit Migrationshintergrund lenken.

Insbesondere Altbewerber, Migranten, lernbeeinträchtigte sowie behinderte Jugendliche sollen künftig stärker in die Ausbildung integriert werden. Die Chancen dafür stehen aus Sicht der Unternehmen recht gut. Denn bereits in diesem Jahr hatten deutlich mehr als die Hälfte der ausbildungsaktiven Unternehmen Probleme bei der Rekrutierung von Auszubildenden, wie der IW-Qualifizierungsmonitor zeigt. Grund dafür ist: Seit 2007 ist die Zahl der Bewerber um gut ein Viertel gesunken. Für das kommende Jahr planen zudem gut 21 Prozent der Unternehmen, ihr Ausbildungsangebot im Vergleich zu 2009 auszuweiten.

Berufsausbildung
IW-Nachricht, 30. August 2017

Regina Flake Berufsausbildung: Jugendliche gezielter informieren Arrow

Rund eine halbe Million Jugendliche haben sich 2016 für eine Ausbildung entschieden. Das waren 1,3 Prozent weniger als im Vorjahr, der niedrigste Wert seit der Wiedervereinigung. Die Zahlen zeigen aber auch, dass einige Berufe dem allgemeinen Negativtrend trotzen und Unternehmen in einzelnen Engpassberufen mehr ausbilden. mehr

11. August 2017

Carsten Ruge M+E-Industrie: Neue Ausbildungschancen durch DigitalisierungArrow

Die zunehmende Digitalisierung verändert die Anforderungen an die Mitarbeiter in der M+E-Industrie. Um kompetente Fachkräfte ausbilden zu können, müssen die Inhalte der Berufe angepasst werden. Dazu haben die M+E-Arbeitgeber- und Industrieverbände sowie die Gewerkschaft IG Metall gemeinsame Handlungsempfehlungen entwickelt. mehr auf iwd.de

4. August 2017

Svenja Jambo Studienabbrecher: Vom Hörsaal in die AusbildungArrow

Derzeit bricht fast ein Drittel aller Bachelorstudenten in Deutschland das Studium ab. Politik und Wirtschaft sind darüber zu Recht besorgt – dabei gäbe es Wege, die Situation zu verbessern. Einen Lichtblick gibt es bereits: Der Anteil derjenigen, die nach der Exmatrikulation direkt eine Ausbildung aufnehmen, ist deutlich gestiegen. mehr auf iwd.de