Neue Maut für Lkw Image
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Schwere Lkws verursachen Lärm, stoßen Schadstoffe und CO2 aus. Die damit verbundenen Kosten – etwa für Lärmschutz – werden heute schon zum Teil durch die Sprit- und Kfz-Steuer sowie über Mautgebühren an die Verursacher weitergereicht. Nach Ansicht der EU müssen auch die restlichen externen Kosten, die bislang von der Allgemeinheit getragen werden, den Verursachern zugerechnet werden. Der Lkw-Verkehr soll deshalb mit einer zusätzlichen Maut belastet werden. Dabei stimmen hier weder Timing noch Konzept. Sollten die Pläne komplett umgesetzt werden, könnten die Mautsätze auch für die modernsten und umweltfreundlichsten Lkw um mehrere hundert Prozent steigen. Dabei kämpfen viele Transporteure momentan ums Überleben. In der Branche wird davon gesprochen, 10 bis 30 Prozent der Kapazitäten stillzulegen.

Besonders problematisch ist die Frage der durch Staus verursachten Kosten, die ebenfalls als externe Kosten behandelt werden sollen. Wer einen Stau verursacht, muss aber bereits jetzt die Folgen selbst ausbaden – er steht im Stau und verliert jede Menge Zeit. Staukosten sind von daher keine externen Kosten. Dass sie dennoch in der Liste auftauchen, dürfte darauf zurückzuführen sein, dass sie mit Abstand die meisten Einnahmen versprechen. Und die Einnahmen aus einer Staugebühr kann der Staat sogar durch Nichtstun beim Straßenbau steigern.

CO2 Compendium on CO2 regulation for motor vehicles in Europe
Veranstaltung, 9. Mai 2017

Presentation CO2 Compendium on CO2 regulation for motor vehicles in Europe Arrow

The transportation sector faces special challenges in the process of decarbonisation, since the need for mobility – both for people and goods – is rapidly increasing around the world, especially in the emerging economies. Because of road traffic’s key position in mobility, the future CO2 regulation of cars and trucks will play a substantial role in climate policy. mehr

22. März 2017

Ranking Wo Elektro am meisten Tempo machtArrow

Weltweit rollen immer mehr Elektroautos über die Straßen. Doch während China in Sachen E-Mobilität einen rasanten Wachstumskurs eingeschlagen hat, geht es in Deutschland nur langsam voran. mehr auf iwd.de

IW-Kurzbericht, 26. Januar 2017

Galina Kolev / Thomas Puls Trumponomics und die deutsche AutoindustrieArrow

Die deutsche Wirtschaft blickt der Amtszeit des neuen US-Präsidenten Donald Trump mit gemischten Gefühlen entgegen. Die Vorteile für die deutsche Wirtschaft, die aus den geplanten Steuersenkungen und dem Infrastrukturprogramm zu erwarten sind, dürften bei weitem durch die Gefahren überschattet werden, sollte seine handelspolitische Strategie umgesetzt werden und zu einer Trendwende bei der globalen Handelspolitik führen. Ein sich global ausbreitender Protektionismus wäre Gift für das deutsche Exportmodell. Für die Autoindustrie bestehen da besondere Risiken. mehr