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Der Monitor berücksichtigt erstmals die neue Berufsklassifikation, die von der Bundesagentur für Arbeit genutzt wird. Laut Ingenieurmonitor waren im September 2012 deutschlandweit 80.500 Stellen in Ingenieurberufen unbesetzt, die meisten in der Maschinen- und Fahrzeugtechnik (25.500) sowie in der Energie- und Elektrotechnik (18.700). Im Durchschnitt aller Ingenieurberufe lag das Verhältnis zwischen offenen Stellen und arbeitslosen Ingenieuren bei 3,5 zu 1. Mit einem Wert von 8,3 zeigte sich der größte Arbeitskräfteengpass in der Maschinen- und Fahrzeugtechnik. Aber auch in der Metallverarbeitung und in der Energie- und Elektrotechnik übertraf das Stellenangebot das Arbeitskräfteangebot um den Faktor 6,2 beziehungsweise 6,1. Vergleichsweise entspannt war die Situation bei Sonstigen Ingenieuren und im Bereich Rohstofferzeugung und -gewinnung. Hier gab es – zumindest statistisch – keine Fachkräfteengpässe.

Den Hintergrund für die neue Berufsklassifikation lieferte die Bundesagentur für Arbeit (BA): Sie hat ihre Statistik zu Arbeitslosen und offenen Stellen auf die Klassifikation der Berufe 2010 umgestellt. Diese beinhaltet insgesamt 24.000 Einzelberufe in 1.286 Berufsgattungen. Das IW Köln und der VDI haben die Umstellung zum Anlass genommen, ihre Arbeitsmarktberichterstattung entsprechend anzupassen. Aus den insgesamt 1.286 Berufsgattungen haben sie 112 Ingenieurberufsgattungen herausgefiltert und zu 8 Ingenieurberufskategorien verdichtet. Beginnend mit den Daten aus dem September 2012 wird die Arbeitsmarktberichterstattung zu Ingenieurberufen von IW und VDI wie gewohnt monatlich und jeweils kurz nach Erscheinen der aktuellen Monatsdaten der BA erfolgen. Bedingt durch die Umstellung der Klassifikation und ein geändertes Meldeverhalten für offene Ingenieurstellen sind die neuen Daten nicht mehr mit Daten der zuvor angewendeten Klassifikation der Berufe 1988 vergleichbar.

Gutachten im Auftrag des Vereins Deutscher Ingenieure

Wido Geis: Ingenieurmonitor - Der Arbeitsmarkt für Ingenieure im September 2012 (Klassifikation der Berufe 2010)
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Deutschland, Österreich und die Schweiz sind vor dem Hintergrund des demografischen Wandels auf die Zuwanderung von Fachkräften angewiesen, um ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu erhalten. mehr

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