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Derzeit häufen sich die Insolvenz- und Sanierungsankündigungen. Betroffen sind Firmen, die bereits seit Jahren in Schwierigkeiten steckten. Die Schlecker-Insolvenz rührt nicht etwa daher, dass die Deutschen weniger Drogerieartikel kaufen – Rossmann und DM prosperieren. Und der Frankfurter Versandhandel Neckermann hat schlicht die Zeichen der Zeit zu lange missachtet, der Schritt ins Online-Geschäft kam wie bei Quelle viel zu spät und das Sortiment gilt als altbacken.

Newcomer Zalando hingegen hat ein frisches Image, das die Kunden offenbar anspricht: Vier Jahre nach der Gründung beschäftigt der expandierende Berliner Versandhändler schon mehr Menschen als das Pleiteunternehmen aus Frankfurt.

Die Krisen und Pleiten einiger gut bekannter Firmen sind daher keine Krise der Wirtschaft, sondern Zeichen des Strukturwandels in einer funktionierenden Marktwirtschaft.

Ansprechpartner

23. Oktober 2017

Henry Goecke Digitalisierung hat noch viel PotenzialArrow

Einer aktuellen Studie zufolge kommt Deutschland derzeit auf eine digitale Wirtschaftsleistung von 332 Milliarden Euro – allerdings ist erst ein Fünftel der Unternehmen wirklich in der digitalen Welt angekommen. mehr auf iwd.de

22. Mai 2017

Holger Schäfer Soziale Dienstleistungen boomenArrow

Der deutsche Arbeitsmarkt eilt von einem Rekord zum nächsten. In den vergangenen 20 Jahren sind 3,7 Millionen neue Jobs entstanden. Ein erheblicher Teil davon geht auf die sozialen Dienstleistungen zurück. mehr auf iwd.de

Schwarzarbeit und Schattenwirtschaft
IW-Report, 30. März 2017

Dominik Enste Schwarzarbeit und SchattenwirtschaftArrow

Über Schwarzarbeit und Schattenwirtschaft wird vor allem in Zeiten von wirtschaftlichen Krisen gesprochen. Sie dienen dann als eine Art Puffer und gleichen die Härten einer Rezession gerade für Personen mit geringeren oder mittleren Einkommen aus. Gerade in Südeuropa ist Schattenwirtschaft weitverbreitet. mehr