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Die Zahl der ausschließlich geringfügig Beschäftigten lag seit Jahren weitgehend unverändert bei rund 5 Millionen. Zum Jahresbeginn 2015 ist sie nun deutlich eingebrochen: Im Januar lag die Zahl nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit um 120.000, im Februar um fast 140.000 unter dem Vorjahreswert. Das entspricht einem Rückgang von 2,8 Prozent.

Entsprechend liegt die Vermutung nahe, dass der Rückgang bei den Minijobs auf den Mindestlohn zurückzuführen ist. Schließlich war das Minijobsegment überdurchschnittlich vom Mindestlohn betroffen: Noch im Jahr 2013 verdiente mehr als die Hälfte der Minijob-Beschäftigten weniger als 8,50 Euro pro Stunde, während es unter den Vollzeitbeschäftigten nur jeder Zehnte war.

Gerade Befürworter des Mindestlohns stellen allerdings die These auf, dass der Rückgang der Minijobs die schädliche Wirkung des Mindestlohns keinesfalls belege – schließlich könne es ja auch sein, dass die Stellen einfach in reguläre Jobs umgewandelt wurden. Doch der Verlust der Minijobs korrespondiert nicht mit einem entsprechenden Anstieg bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung.

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Minijobber zufriedener als behauptet
IW-Nachricht, 25. April 2017

Geringfügige Beschäftigung Minijobber zufriedener als behauptetArrow

Arbeitnehmer wünschen sich sichere, gut bezahlte und interessante Jobs. Soweit das erwartbare Ergebnis einer nicht-repräsentativen Befragung der IG Metall. Überraschend ist dagegen, dass die Mehrheit der Beschäftigten laut der Umfrage eine Abschaffung der geringfügigen Beschäftigung wünscht. Das steht im Widerspruch zu anderen empirischen Befunden. mehr

Schwarzarbeit und Schattenwirtschaft
IW-Report, 30. März 2017

Dominik H. Enste Schwarzarbeit und SchattenwirtschaftArrow

Über Schwarzarbeit und Schattenwirtschaft wird vor allem in Zeiten von wirtschaftlichen Krisen gesprochen. Sie dienen dann als eine Art Puffer und gleichen die Härten einer Rezession gerade für Personen mit geringeren oder mittleren Einkommen aus. Gerade in Südeuropa ist Schattenwirtschaft weitverbreitet. mehr

Schwarzarbeit
IW-Pressemitteilung, 30. März 2017

Haushaltshilfen Schwarzarbeit weit verbreitetArrow

Die Bundesrepublik versucht seit genau 60 Jahren per Gesetz die Schwarzarbeit einzudämmen – mit äußerst mäßigem Erfolg, wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt: 75 bis 83 Prozent aller Haushaltshilfen in Deutschland sind nicht angemeldet. mehr