Zuwanderung attraktiver machen Image
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Grundsätzlich ist es für den Einzelnen ein Gewinn, wenn er auch in anderen Regionen der Welt einen Arbeitsplatz findet. So bieten sich dem Banker aus dem Rhein-Main-Gebiet in guten Zeiten durchaus attraktive Jobs in London und New York. Aus volkswirtschaftlicher Sicht ist es allerdings bedenklich, dass der Staat in die Ausbildung eines Akademikers investiert, der später aber in anderen Ländern Steuern zahlt.

Zum Problem wird dies jedoch erst dann, wenn der Abwanderung nicht genügend Zuwanderung gegenübersteht. Genau damit hat die Bundesrepublik Schwierigkeiten. Um attraktiver zu werden, sollte Deutschland das Zuwanderungsrecht ähnlich wie Kanada weniger stark reglementieren und ein Punktesystem einführen, das die Einwanderer nach ihrer Qualifikation beurteilt.

Themen

Eckpunkte eines modernen Zuwanderungsrechts
IW policy paper, 17. November 2017

Wido Geis Eckpunkte eines modernen ZuwanderungsrechtsArrow

Deutschland braucht ein modernes Einwanderungsrecht. Einerseits ist das Land zunehmend auf gut ausgebildete Personen aus Drittstaaten angewiesen. Andererseits machen sich viele vorwiegend niedrigqualifizierte Personen ohne Dokumente auf den Weg nach Deutschland, was zu Wanderungsbewegungen führt, die besser gesteuert werden sollten. mehr

„Wir müssen uns aussuchen, wer kommen darf“
Interview, 30. Oktober 2017

Michael Hüther in der Welt „Wir müssen uns aussuchen, wer kommen darf“Arrow

Viel scheint die vier Parteien der möglichen Jamaika-Koalition nicht zu einen. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, glaubt aber: Gerade FDP und Grüne könnten durchaus gemeinsame Projekte finden und die Union so vor sich hertreiben. mehr

Gutachten
Gutachten, 28. September 2017

Markus Körbel / Sarah Pierenkemper / Michael Zibrowius Fachkräftesicherung deutscher Unternehmen im AuslandArrow

Die vorliegende Studie untersucht die Ausbildungsstrategien deutscher Unternehmen in Schwellenländern. Anhand teilstrukturierter Interviews wird exemplarisch auf die Erfahrungen von 16 Unternehmen in sechs Ländern eingegangen, um daraus ableitend Handlungsempfehlungen für die Ausbildung und Fachkräftesicherung im Ausland zu formulieren. mehr