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Um die problematische Zeit bis zum kommenden Aufschwung zu überbrücken, greifen Betriebe derzeit vermehrt auf Kurzarbeit zurück. Die Regierung hat deshalb den Bezug von Kurzarbeitergeld auf bis zu 18 Monate verlängert und übernimmt auch einen Teil der Sozialversicherungsbeiträge, um die Unternehmen finanziell zu entlasten. Auch andere Einsparungen können eine solche Brückenfunktion einnehmen. So planen derzeit 40 bis 50 Prozent der Metallbetriebe eine Verschiebung der Tariferhöhung. Darüber müssen die Unternehmen mit ihren Ansprechpartnern auf Betriebsebene, den Betriebsräten, diskutieren. Eine pauschale Verschiebung der Gehaltsanpassung ist damit nicht zwangsläufig verbunden. Denn es wird in jedem Einzellfall geprüft, was machbar und sinnvoll ist. Die IG Metall hat diesem Verfahren ausdrücklich zugestimmt – aus guten Gründen. Betriebliche Flexibilität ist unverzichtbar, wenn die Flächentarifbindung durch die Krise nicht leiden soll.

23. Juni 2017

Klaus-Heiner Röhl Rund um die Uhr bereitArrow

Durch flexible Produktionsformen laufen Maschinen immer länger, viele Unternehmen fertigen in Mehrschichtsystemen. Damit Unterbrechungen der Produktion vermieden werden, kommt der M+E-Branche Reparatur und Instandhaltung eine besondere Rolle zu: Die Anlagen werden rund um die Uhr gewartet und, wenn nötig, repariert. mehr auf iwd.de

9. Juni 2017

Klaus-Heiner Röhl M+E-Industrie 2016: Nur am Anfang stark Arrow

Die Bilanz der M+E-Industrie für das Jahr 2016 fällt durchwachsen aus. Zwar verzeichnete sie einen Produktionszuwachs von 1,5 Prozent, allerdings konnten die Unternehmen vom wachsenden privaten und öffentlichen Konsum in Deutschland nur bedingt profitieren. Außerdem bremste die politische Unsicherheit die Investitionen. Positiv machte sich unter anderem die weitere Erholung im Euroraum bemerkbar. mehr auf iwd.de

Gewerkschaftsspiegel, 8. Juni 2017

Adam Giza Tarifbindung: Jeder Zweite bekommt TarifentgeltArrow

Zur Schätzung des Anteils tarifgebundener Arbeitnehmer in Deutschland wurde bisher auf das IAB-Betriebspanel und die Verdienststrukturerhebung zurückgegriffen. Mit dem Sozio-oekonomischen Panel steht nun eine dritte Datenbasis zur Verfügung. Danach wurde 2015 knapp jeder zweite Arbeitnehmer nach einem Tarifvertrag bezahlt. mehr