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Die IG Metall hatte nicht nur 5,5 Prozent mehr Lohn für 12 Monate gefordert, sondern auch eine Bildungsteilzeit für die persönliche Weiterbildung auf Kosten der Unternehmen und eine Neuregelung der Altersteilzeit. Der ausgehandelte Kompromiss besteht nun darin, dass die Gewerkschaft ihre Forderungen bei der Finanzierung des persönlichen Bildungsanspruchs zurückgeschraubt hat und die Arbeitgeber ihr erstes Angebot von 2,2 Prozent mehr Lohn deutlich aufgestockt haben.

In anderen Branchen, die derzeit verhandeln, stehen allerdings nicht nur andere Lohnforderungen, sondern auch andere qualitative Themen auf der Agenda: In der Chemischen Industrie geht es neben Lohnverhandlungen – hier werden 4,8 Prozent verlangt – um Forderungen nach einer Arbeitszeitentlastung Älterer. Im Öffentlichen Dienst müssen sich die Tarifpartner endlich darüber verständigen, wie Lehrerinnen und Lehrer eingruppiert werden. Außerdem will ver.di eine überdurchschnittliche Erhöhung der unteren Lohngruppen durchsetzen.

Jede Branche wird daher ihren eigenen Kompromiss ausloten müssen. Ein Blick auf die vergangenen Abschlüsse zeigt, dass der Korridor dafür recht weit ist. Zudem gibt es in diesem Jahr Stufenanpassungen aus dem Vorjahr, die wie bei Banken, Telekom oder Bauindustrie zwischen 2,1 und 2,6 Prozent liegen.

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Durch flexible Produktionsformen laufen Maschinen immer länger, viele Unternehmen fertigen in Mehrschichtsystemen. Damit Unterbrechungen der Produktion vermieden werden, kommt der M+E-Branche Reparatur und Instandhaltung eine besondere Rolle zu: Die Anlagen werden rund um die Uhr gewartet und, wenn nötig, repariert. mehr auf iwd.de

21. Juni 2017

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Die Arbeitnehmervertretungen kommen zunehmend unter Druck. Nicht einmal mehr jeder fünfte Beschäftigte in Deutschland war 2015 Mitglied in einer Gewerkschaft. Allerdings gibt es große regionale Unterschiede. mehr auf iwd.de

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Die Bilanz der M+E-Industrie für das Jahr 2016 fällt durchwachsen aus. Zwar verzeichnete sie einen Produktionszuwachs von 1,5 Prozent, allerdings konnten die Unternehmen vom wachsenden privaten und öffentlichen Konsum in Deutschland nur bedingt profitieren. Außerdem bremste die politische Unsicherheit die Investitionen. Positiv machte sich unter anderem die weitere Erholung im Euroraum bemerkbar. mehr auf iwd.de