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Die Windparks in Nord- und Ostsee bilden ein Kernelement der Energiewende. Bis 2030 rechnet die Bundesregierung hier mit einer installierten Leistung von bis zu 30.000 Megawatt. Doch der Aufbau der Riesenwindräder in bis zu 40 Meter Wassertiefe kommt kaum voran. In der Ostsee ist ein Park am Netz, in der Nordsee wurde bisher nur ein Demonstrationsprojekt mit 12 Turbinen fertiggestellt.

Dabei sind die Kosten für die begonnenen Großanlagen enorm: Trotz einer Anfangsvergütung von 18 Cent je Kilowattstunde rechnen sich die Parks mit bis zu 80 5-MW-Turbinen nicht. Schon wird der Ruf nach staatlich garantierten Krediten der KfW laut. Zudem wird die Netzanbindung ans Festland immer teurer; auch die Weiterleitung des Windstroms nach Süddeutschland ist noch nicht ganz geklärt.

An Land hat die Windenergie ihr Potenzial dagegen noch lange nicht ausgeschöpft. Neue Großanlagen können auch im Binnenland effizient Strom erzeugen – näher an den Verbrauchern in Süddeutschland und für nur 9 Cent pro Kilowattstunde.

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7. November 2017

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6. November 2017

Benjamin Tischler Klimapolitik: Worthülsen mit Inhalt füllen Arrow

Vom 6. bis zum 17. November schaut die Welt gebannt auf Bonn. Denn auf der 23. UN-Klimakonferenz geht es darum, die bislang überwiegend vagen Worthülsen des Pariser Klimaabkommens mit konkreten Regelungen zu füllen. Je schneller dies gelingt, desto früher können Klimaschutzverpflichtungen verhandelt werden. Die Zeit drängt, denn ohne rasche und drastische Emissionsreduktionen kann die globale Erwärmung nicht auf 2 Grad Celsius begrenzt werden. mehr auf iwd.de

IW-Kurzbericht, 12. Oktober 2017

Thilo Schaefer EEG-Umlage: Verursacherprinzip geht anders!Arrow

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