Ein zukunftsweisender Baustein Image
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Der Abschluss in der Metall- und Elektro-Industrie trägt den von Kapazitätsüberhängen und Kurzarbeit geprägten Gegebenheiten der Branche Rechnung. Die für dieses Jahr vereinbarte Einmalzahlung von insgesamt 320 Euro belastet die Betriebe nur einmalig um durchschnittlich 0,7 Prozent. Da die Tabellenentgelte erst im April 2011 um 2,7 Prozent angehoben werden, liegt die kalenderjährliche Belastung in 2011 deutlich darunter. Die bisherigen Beschäftigungssicherungs-Instrumente – gesetzliche Kurzarbeit und Tarifvertrag Beschäftigungssicherung – wurden um einen Tarifvertrag „Zukunft in Arbeit“ ergänzt. Im Mittelpunkt steht dabei die Senkung der sogenannten Remanenzkosten für Kurzarbeit. Künftig müssen Weihnachts- und Urlaubsgeld bei Kurzarbeit nicht mehr voll vom Arbeitgeber gezahlt werden. Von Gesetzgeber wird erwartet, dass er die Sozialversicherungsbeiträge bei Kurzarbeit bis Mitte 2012 erstattet. Die jetzige Zuschussregelung läuft Ende 2010 aus.

23. Juni 2017

Klaus-Heiner Röhl Rund um die Uhr bereitArrow

Durch flexible Produktionsformen laufen Maschinen immer länger, viele Unternehmen fertigen in Mehrschichtsystemen. Damit Unterbrechungen der Produktion vermieden werden, kommt der M+E-Branche Reparatur und Instandhaltung eine besondere Rolle zu: Die Anlagen werden rund um die Uhr gewartet und, wenn nötig, repariert. mehr auf iwd.de

9. Juni 2017

Klaus-Heiner Röhl M+E-Industrie 2016: Nur am Anfang stark Arrow

Die Bilanz der M+E-Industrie für das Jahr 2016 fällt durchwachsen aus. Zwar verzeichnete sie einen Produktionszuwachs von 1,5 Prozent, allerdings konnten die Unternehmen vom wachsenden privaten und öffentlichen Konsum in Deutschland nur bedingt profitieren. Außerdem bremste die politische Unsicherheit die Investitionen. Positiv machte sich unter anderem die weitere Erholung im Euroraum bemerkbar. mehr auf iwd.de

Gewerkschaftsspiegel, 8. Juni 2017

Adam Giza Tarifbindung: Jeder Zweite bekommt TarifentgeltArrow

Zur Schätzung des Anteils tarifgebundener Arbeitnehmer in Deutschland wurde bisher auf das IAB-Betriebspanel und die Verdienststrukturerhebung zurückgegriffen. Mit dem Sozio-oekonomischen Panel steht nun eine dritte Datenbasis zur Verfügung. Danach wurde 2015 knapp jeder zweite Arbeitnehmer nach einem Tarifvertrag bezahlt. mehr