Ein zukunftsweisender Baustein Image
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Der Abschluss in der Metall- und Elektro-Industrie trägt den von Kapazitätsüberhängen und Kurzarbeit geprägten Gegebenheiten der Branche Rechnung. Die für dieses Jahr vereinbarte Einmalzahlung von insgesamt 320 Euro belastet die Betriebe nur einmalig um durchschnittlich 0,7 Prozent. Da die Tabellenentgelte erst im April 2011 um 2,7 Prozent angehoben werden, liegt die kalenderjährliche Belastung in 2011 deutlich darunter. Die bisherigen Beschäftigungssicherungs-Instrumente – gesetzliche Kurzarbeit und Tarifvertrag Beschäftigungssicherung – wurden um einen Tarifvertrag „Zukunft in Arbeit“ ergänzt. Im Mittelpunkt steht dabei die Senkung der sogenannten Remanenzkosten für Kurzarbeit. Künftig müssen Weihnachts- und Urlaubsgeld bei Kurzarbeit nicht mehr voll vom Arbeitgeber gezahlt werden. Von Gesetzgeber wird erwartet, dass er die Sozialversicherungsbeiträge bei Kurzarbeit bis Mitte 2012 erstattet. Die jetzige Zuschussregelung läuft Ende 2010 aus.

26. Mai 2017

Klaus-Heiner Röhl Medizintechnik: Hightech für die GesundheitArrow

Qualitativ hochwertige und weltweit nachgefragte Produkte sorgen dafür, dass Umsatz und Beschäftigung in der Medizintechnik-Branche seit Jahren wachsen. Auch die Aussichten für diesen Zweig der deutschen Metall- und Elektro-Industrie sind gut – dank der steigenden Lebenserwartung in den Industriestaaten und des zunehmenden Wohlstands in den Schwellen- und Entwicklungsländern. mehr auf iwd.de

IW-Report
IW-Report, 22. Mai 2017

Hagen Lesch Mindestlohn und TarifgeschehenArrow

Seit Anfang 2015 gilt in Deutschland ein gesetzlicher Mindestlohn. Um die Auswirkungen auf das Tarifgeschehen zu untersuchen, hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln Experten aus acht Branchen befragt, die unmittelbar vom Mindestlohn betroffen sind. mehr

IW-Pressemitteilung, 22. Mai 2017

Hagen Lesch Branchenbefragung: Mindestlohn statt TariflohnArrow

Der Mindestlohn hat die Tarifverhandlungen komplizierter gemacht und manchen Tariflohn verdrängt. Wie eine Befragung von acht Branchenverbänden durch das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt, sehen einige Verbände darin einen erheblichen Eingriff in die Tarifautonomie. mehr