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Der Weltluftfahrtverband IATA erwartet bis 2014 eine Zunahme der globalen Passagierzahl um 25 Prozent auf 3,3 Milliarden. Die Krise hat dabei sogar als Katalysator gedient – für die Verschiebung nach Osten. Denn während der Flugverkehr in Europa und Nordamerika einbrach, verminderte sich das Wachstum in Fernost nur kurz. Von den 800 Millionen zusätzlichen Fluggästen bis 2014 soll denn auch fast die Hälfte auf asiatischen Airports einchecken.

Zum Flaschenhals könnte dabei die Infrastruktur werden: Obwohl Genehmigung und Bau von Flughäfen weit zügiger als in Deutschland vonstatten gehen, droht vielerorts eine Überlastung. Peking besitzt einen der größten und neuesten Flughäfen der Welt mit einer Kapazität von 70 Millionen Passagieren jährlich. Doch bereits in diesem Jahr werden wohl mehr Reisende von dort abheben wollen. Nun ist in Peking ein weiterer Großflughafen geplant, der aber eigentlich sofort benötigt wird.

Der Ausbau der führenden deutschen Flughäfen in Frankfurt, München und Berlin kommt daher gerade zur rechten Zeit, um vom wachsenden Asienverkehr zu profitieren. Der malaysische Billigflieger Air Asia X möchte nach Paris und London gern auch Deutschland anfliegen und zieht dabei den neuen Hauptstadt-Airport Berlin-Brandenburg International in Erwägung.

Leverkusener Brücke
IW-Nachricht, 11. Oktober 2017

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Das Bundesverwaltungsgericht hat heute den Weg frei gemacht für den Ersatzneubau der Leverkusener Brücke. Damit kann an einem der größten Nadelöhre des deutschen Fernstraßennetzes ab dem Frühjahr endlich gebaut werden. Aber die Brücke in Leverkusen ist nur die Spitze des Eisbergs. mehr

IW-Report
IW-Report, 11. Oktober 2017

Jürgen Matthes Unternehmensübernahmen durch chinesische Firmen in Deutschland und Europa Arrow

Aktuell wird in Deutschland und auf europäischer Ebene darüber diskutiert, ob es zusätzliche Beschränkungen für Unternehmensaufkäufe durch Firmen aus dem Ausland, vor allem aus China geben soll. Insofern ist ein genauerer Blick auf die ökonomischen Effekte von (möglicherweise subventionierten) Aufkäufen europäischer Unternehmen aus Niedrigtechnologieländern nötig. mehr

Die Politik muss bei chinesischen Übernahmen genauer hinsehen
Gastbeitrag, 10. Oktober 2017

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Angesichts zunehmender Übernahmen europäischer Unternehmen durch chinesische Investoren hat die EU-Kommission vorgeschlagen, ausländische Investitionen in Europa künftig genauer zu prüfen. Der Schritt ist sinnvoll, birgt aber Risiken, schreibt IW-Ökonom Jürgen Matthes in einem Gastbeitrag auf Focus Online. mehr