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Der Weltluftfahrtverband IATA erwartet bis 2014 eine Zunahme der globalen Passagierzahl um 25 Prozent auf 3,3 Milliarden. Die Krise hat dabei sogar als Katalysator gedient – für die Verschiebung nach Osten. Denn während der Flugverkehr in Europa und Nordamerika einbrach, verminderte sich das Wachstum in Fernost nur kurz. Von den 800 Millionen zusätzlichen Fluggästen bis 2014 soll denn auch fast die Hälfte auf asiatischen Airports einchecken.

Zum Flaschenhals könnte dabei die Infrastruktur werden: Obwohl Genehmigung und Bau von Flughäfen weit zügiger als in Deutschland vonstatten gehen, droht vielerorts eine Überlastung. Peking besitzt einen der größten und neuesten Flughäfen der Welt mit einer Kapazität von 70 Millionen Passagieren jährlich. Doch bereits in diesem Jahr werden wohl mehr Reisende von dort abheben wollen. Nun ist in Peking ein weiterer Großflughafen geplant, der aber eigentlich sofort benötigt wird.

Der Ausbau der führenden deutschen Flughäfen in Frankfurt, München und Berlin kommt daher gerade zur rechten Zeit, um vom wachsenden Asienverkehr zu profitieren. Der malaysische Billigflieger Air Asia X möchte nach Paris und London gern auch Deutschland anfliegen und zieht dabei den neuen Hauptstadt-Airport Berlin-Brandenburg International in Erwägung.

Free Trade between Europe and Japan – hope for global prosperity
Gastbeitrag, 20. Juni 2017

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In an environment with growing protectionism and the danger of economic disintegration and shocks for the global trade policy system, a free trade agreement between Japan and Europe could set a positive example. Progress in the negotiations are necessary to foster growth and prosperity and to send a message to other countries, that modern market economies rely on good trade relations. mehr

Kein Grund zur Panik
Gastbeitrag, 8. Juni 2017

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Unsichere Zeiten für die deutsche Wirtschaft. Mit den USA und Großbritannien wandeln sich gleich zwei Handelspartner zu Wackelkandidaten. Auf der Suche nach neuen Beziehungen richtet sich der Blick nach China. Ein Gastbeitrag von Christian Rusche, Wissenschaftler im Institut der deutschen Wirtschaft Köln. mehr

Chinesische Investoren
Pressemitteilung, 6. Juni 2017

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