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Vor zwei Jahren konnte Airbus in Le Bourget noch 680 Aufträge und Optionen verzeichnen, mehr als eine Jahresproduktion. Im laufenden Jahr sind eher Stornierungen das Thema; abzüglich der gestrichenen Aufträge konnte der europäische Luftfahrtkonzern bis Ende Mai ganze 11 Maschinen an den Kunden bringen; der US-Konkurrent Boeing sogar nur 7 Flieger. Diese Zahlen überzeichnen allerdings die Lage, denn mit einem Auftragspolster von jeweils etwa 3.500 Maschinen bei Airbus und Boeing sind die Fertigungslinien noch für vier Jahre auslastet. Und die großen Airlines verhandeln lieber über eine Verschiebung der Lieferungen, statt die neuen Maschinen ganz zu stornieren: Die Erfahrung lehrt, dass im Aufschwung das Fertigungspotenzial der zwei Anbieter schnell auf Jahre hinaus ausgelastet ist, so dass neues energiesparendes Fluggerät dann nur mit Wartefristen zu bekommen ist. Erst eine lange Krise, in der die Fluggesellschaften auch den Riesenairbus A380 oder den B787 Dreamliner abbestellen, könnte die Produzenten in die Bredouille bringen. Aktuell halten aber gerade die Kunden der beiden modernen Sparflieger an ihren Aufträgen fest.

9. November 2017

Thomas Puls / Thilo Schaefer Klimapolitik: Die CO2-WeltArrow

Das große Ziel der internationalen Klimapolitik ist die Verringerung der globalen Kohlendioxid-Emissionen. Darum geht es auch auf dem derzeit in Bonn stattfindenden UN-Klimagipfel. Dies ist keine leichte Aufgabe – vor allem in Anbetracht der sich rasant entwickelnden Volkswirtschaften in China und Indien. Die CO2-Welt in Grafiken. mehr auf iwd.de

15. September 2017

Klaus-Heiner Röhl Schicksalstage für den deutschen LuftverkehrArrow

Nach der Bundestagswahl will der Gläubigerausschuss entscheiden, an wen Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin nach ihrem Insolvenzantrag verkauft wird. Der Markt ist im Umbruch – dank der Liberalisierung des europäischen Luftverkehrs wird es aber wohl auch dann keine großen Preissprünge auf innerdeutschen Flügen geben, wenn die Lufthansa den Zuschlag bekommt. mehr auf iwd.de

Air Berlin
IW-Nachricht, 15. September 2017

Klaus-Heiner Röhl Air Berlin: Wettbewerb muss erhalten bleibenArrow

Am Freitagnachmittag endete die Bieterfrist für Übernahmeinteressenten der insolventen Airline Air Berlin. Angesichts der Situation der seit Jahren defizitären Fluggesellschaft und der Strukturen im Luftverkehr dürfte die Anzahl ernsthafter Interessenten überschaubar sein. Das sollte aber nicht zu weniger Wettbewerb am Himmel führen. mehr