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Allerdings dürfte auch der europäische Branchenprimus EADS-Airbus eine Reihe hochkarätiger Aufträge erhalten, unter anderem für sein Flaggschiff A380. Die deutschen Luft- und Raumfahrzeugbauer haben von der Wirtschaftskrise ohnehin wenig gespürt – ihre Umsätze wuchsen 2009 zweistellig. In Berlin geben sich nicht nur die deutschen und europäischen Hersteller von Luftfahrzeugen ein Stelldichein. Auch die großen Produzenten aus Übersee sind vertreten. In diesem Jahr nimmt anders als 2008 sogar der amerikanische Branchenriese Boeing teil. Immer wichtiger werden die asiatischen Hersteller, während Russland vor allem bei Teilen aus dem hochfesten Metall Titan punktet.

EADS und die übrigen „Europäer“ wie der Triebwerkshersteller MTU profitieren momentan vom schwachen Euro, da Flugzeuge und –teile traditionell in Dollar abgerechnet werden. Aber schon 2009 war trotz des damals noch schwachen Dollar für die heimische Branche ein gutes Geschäftsjahr. Die deutsche Luft- und Raumfahrzeugindustrie hat 2009 beim Umsatz um 16 Prozent auf 18 Milliarden Euro zugelegt. Die Exporte wuchsen um 12,3 Prozent, der Inlandsabsatz um 48 Prozent. In den kommenden Jahren könnten allerdings Einsparungen in den Verteidigungsetats zu Belastungen führen.

9. November 2017

Thomas Puls / Thilo Schaefer Klimapolitik: Die CO2-WeltArrow

Das große Ziel der internationalen Klimapolitik ist die Verringerung der globalen Kohlendioxid-Emissionen. Darum geht es auch auf dem derzeit in Bonn stattfindenden UN-Klimagipfel. Dies ist keine leichte Aufgabe – vor allem in Anbetracht der sich rasant entwickelnden Volkswirtschaften in China und Indien. Die CO2-Welt in Grafiken. mehr auf iwd.de

15. September 2017

Klaus-Heiner Röhl Schicksalstage für den deutschen LuftverkehrArrow

Nach der Bundestagswahl will der Gläubigerausschuss entscheiden, an wen Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin nach ihrem Insolvenzantrag verkauft wird. Der Markt ist im Umbruch – dank der Liberalisierung des europäischen Luftverkehrs wird es aber wohl auch dann keine großen Preissprünge auf innerdeutschen Flügen geben, wenn die Lufthansa den Zuschlag bekommt. mehr auf iwd.de

Air Berlin
IW-Nachricht, 15. September 2017

Klaus-Heiner Röhl Air Berlin: Wettbewerb muss erhalten bleibenArrow

Am Freitagnachmittag endete die Bieterfrist für Übernahmeinteressenten der insolventen Airline Air Berlin. Angesichts der Situation der seit Jahren defizitären Fluggesellschaft und der Strukturen im Luftverkehr dürfte die Anzahl ernsthafter Interessenten überschaubar sein. Das sollte aber nicht zu weniger Wettbewerb am Himmel führen. mehr