Luftfahrtindustrie Image
Quelle: Fotolia

Die europäische Luftfahrtindustrie mit dem EADS-Airbus-Konzern an der Spitze könnte zum Gewinner des neuen asiatischen Jahrhunderts werden. Denn obwohl China und Japan große Anstrengungen unternehmen, moderne Regional- und Mittelstreckenflugzeuge zu entwickeln, gibt es für größere Maschinen auf absehbare Zeit keine Alternative zu den Fliegern der beiden etablierten Hersteller Airbus aus Europa und Boeing aus den USA. In diesem Wettbewerb hat Airbus aber gegenwärtig die Nase vorn, da Boeing seine neue B787 Dreamliner nach dreijähriger Verzögerung noch immer nicht ausliefern kann und die anderen Modelle in die Jahre gekommen sind.

Noch vor einem Jahr sah es so aus, als könnte die globale Wirtschaftskrise die Luftfahrtbranche empfindlich treffen. Manche Airlines bestellten Flugzeuge ab, da der Luftverkehr 2009 stark zurückgegangen war. Doch schon 2010 kamen die Kunden zurück; Airbus lieferte gut 500 Flugzeuge aus, bekam aber auch über 500 neue Bestellungen in die Bücher. Mit einem Auftragsbestand von circa 3.700 Flugzeugen beträgt die Lieferfrist allerdings nun fünf bis sechs Jahre und steigt mit jedem Großauftrag weiter an.

Diese Entwicklung zwingt wiederum die Gesellschaften in den etablierten Märkten Europa und Nordamerika dazu, frühzeitig Ersatzbestellungen für ihre Flotten vorzunehmen, um sich Liefertermine zu sichern. Die europäische Luftfahrtindustrie dürfte damit vor goldenen Jahren stehen – in denen nur die begrenzte Fertigungskapazität zum Problem werden könnte.

Free Trade between Europe and Japan – hope for global prosperity
Gastbeitrag, 20. Juni 2017

Hubertus Bardt on KKC International Platform Free Trade between Europe and Japan – hope for global prosperityArrow

In an environment with growing protectionism and the danger of economic disintegration and shocks for the global trade policy system, a free trade agreement between Japan and Europe could set a positive example. Progress in the negotiations are necessary to foster growth and prosperity and to send a message to other countries, that modern market economies rely on good trade relations. mehr

Kein Grund zur Panik
Gastbeitrag, 8. Juni 2017

Christian Rusche auf n-tv.de Kein Grund zur PanikArrow

Unsichere Zeiten für die deutsche Wirtschaft. Mit den USA und Großbritannien wandeln sich gleich zwei Handelspartner zu Wackelkandidaten. Auf der Suche nach neuen Beziehungen richtet sich der Blick nach China. Ein Gastbeitrag von Christian Rusche, Wissenschaftler im Institut der deutschen Wirtschaft Köln. mehr

Chinesische Investoren
Pressemitteilung, 6. Juni 2017

Christian Rusche Chinesische Investoren in KauflauneArrow

Chinesische Unternehmen investieren jährlich Milliarden in Deutschland. Dabei setzen sie immer stärker auf die direkte Übernahme hiesiger Firmen, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer Studie. Vor allem der Maschinenbau ist im Visier der asiatischen Konkurrenz. mehr