Mehr Beschäftigung stimuliert Konsum Image
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Das neue Wachstum wird nicht nur vom Export, sondern auch von den Investitionen der Unternehmen angestoßen. Nach den jüngsten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes hat sich aber auch der Konsum erholt. Damit trägt die steigende Inlandsnachfrage - bestehend aus Investitionen und Konsum - zu über 60 Prozent zum Wachstum bei.

Dass der Konsum anzieht, hat mehrere Ursachen. Durch weniger Kurzarbeit und mehr Beschäftigung steigen die tatsächlichen Einkommen. Die Reallöhne legten schon im ersten Quartal um 0,8 Prozent zu. Gleichzeitig nimmt die Angst vor einem Jobverlust wieder ab. Entsprechend hat sich auch das Konsumklima im August um 0,3 Prozentpunkte verbessert. Eine beschäftigungsorientierte Lohnpolitik trägt dazu bei, das Vertrauen in den Aufschwung weiter zu stärken.

Schlichtung ist weiterhin nötig
IW-Nachricht, 20. März 2017

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Nachdem die Tarifverhandlungen für das Bodenpersonal an den Berliner Flughäfen gescheitert sind, soll nun der ehemalige Berliner Innensenator Ehrhart Körting vermitteln. Dieser Schritt ist richtig, reicht aber nicht aus. Denn im Gegensatz zu einem Schlichter nimmt Körting als Mediator keinen inhaltlichen Einfluss auf die Verhandlungen. mehr

3. März 2017

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Ein- bis zweimal pro Woche sollte eine Fischmahlzeit auf dem Tisch stehen, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Tatsächlich essen die Deutschen aber weniger Fisch, als sie sollten: Männer verzehren durchschnittlich 105 Gramm Fisch und Krustentiere wöchentlich, Frauen kommen auf rund 90 Gramm. Die von der DGE empfohlene Menge liegt jedoch doppelt so hoch. Kein Wunder also, dass die Bundesrepublik Deutschland im Fischranking der 28 EU-Länder nur Platz 22 belegt. mehr auf iwd.de

IW-Gewerkschaftsspiegel, 3. März 2017

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