Kaufkraftargument zieht nicht Image
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Natürlich sind Löhne beides: Einkommen und Kosten. Aber ausgerechnet im beginnenden Aufschwung über kräftige Lohnsteigerungen zu philosophieren und dabei mal wieder das Kaufkraftargument zu bemühen, greift ökonomisch zu kurz. Nach einem Einbruch der Wirtschaftsleistung um 4,7 Prozent befindet sich Deutschland zwar wieder auf Wachstumskurs. Doch noch immer liegt die Pro-Kopf-Wertschöpfung deutlich unter dem Vor-Krisenniveau. Erst wenn die Kurzarbeit vollständig beseitigt ist, die Kapazitäten wieder normal ausgelastet sind und damit das Vor-Krisenniveau erreicht ist, steht auch wieder das Thema „Lohnerhöhungen“ auf der Agenda.

Den Exportbranchen beschert eine kräftige Lohnerhöhung überdies im Inland kaum eine höhere Nachfrage, auch nicht der Stahlindustrie, wo demnächst Lohnverhandlungen stattfinden. Steigende Löhne belasten vielmehr die Kostenkalkulation und gefährden damit auch die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Produkte im Ausland.

Schlichtung ist weiterhin nötig
IW-Nachricht, 20. März 2017

Tarifverhandlungen Berliner Flughäfen Vermitteln reicht nichtArrow

Nachdem die Tarifverhandlungen für das Bodenpersonal an den Berliner Flughäfen gescheitert sind, soll nun der ehemalige Berliner Innensenator Ehrhart Körting vermitteln. Dieser Schritt ist richtig, reicht aber nicht aus. Denn im Gegensatz zu einem Schlichter nimmt Körting als Mediator keinen inhaltlichen Einfluss auf die Verhandlungen. mehr

3. März 2017

Ernährung Große Fische, kleine FischeArrow

Ein- bis zweimal pro Woche sollte eine Fischmahlzeit auf dem Tisch stehen, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Tatsächlich essen die Deutschen aber weniger Fisch, als sie sollten: Männer verzehren durchschnittlich 105 Gramm Fisch und Krustentiere wöchentlich, Frauen kommen auf rund 90 Gramm. Die von der DGE empfohlene Menge liegt jedoch doppelt so hoch. Kein Wunder also, dass die Bundesrepublik Deutschland im Fischranking der 28 EU-Länder nur Platz 22 belegt. mehr auf iwd.de

IW-Gewerkschaftsspiegel, 3. März 2017

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In einem Tarifkonflikt können durch gutes Verhandeln effiziente Lösungen gefunden werden, die das Arbeitskampfrisiko verringern. Dies verlangt aber eine Professionalisierung des Verhandlungsmanagements. mehr