Lohnforderung IG Metall Image
Quelle: Fotolia

Auch im langfristigen Vergleich gibt es keinen Anlass, eine Nachschlagdebatte zu führen. Die Beschäftigten der Metall- und Elektro-Industrie verzeichnen seit 2000 einen Lohnzuwachs von 31 Prozent. Das ist etwa ein Drittel mehr, als im Durchschnitt aller Branchen gezahlt wurde. Nach Abzug der Teuerung ergibt sich immer noch ein Plus von etwa 12 Prozent.

Ein Großteil der M+E-Beschäftigten konnte sich aber nicht nur über Reallohnerhöhungen freuen, sondern auch darüber, dass sie ihren Arbeitsplatz behalten oder nach nur kurzer Arbeitsunterbrechung einen neuen gefunden haben. Seit dem Frühjahr 2010 sind in der Metall- und Elektro-Industrie rund 200.000 neue Stellen geschaffen worden.

Ansprechpartner

Schlichtung ist weiterhin nötig
IW-Nachricht, 20. März 2017

Tarifverhandlungen Berliner Flughäfen Vermitteln reicht nichtArrow

Nachdem die Tarifverhandlungen für das Bodenpersonal an den Berliner Flughäfen gescheitert sind, soll nun der ehemalige Berliner Innensenator Ehrhart Körting vermitteln. Dieser Schritt ist richtig, reicht aber nicht aus. Denn im Gegensatz zu einem Schlichter nimmt Körting als Mediator keinen inhaltlichen Einfluss auf die Verhandlungen. mehr

16. März 2017

Baumaschinenindustrie Schwächelnde Exporte schmälern UmsatzArrow

Im Jahr 2015 verzeichneten die Hersteller von Baumaschinen noch ein kräftiges Umsatzplus von 7,7 Prozent auf 12,3 Milliarden Euro. In den folgenden neun Monaten mussten sie trotz des anhaltenden Baubooms in Deutschland einen Gang zurückschalten. Grund dafür waren vor allem die schwächeren Exporte der Branche. mehr auf iwd.de

M+E-Strukturbericht
6. März 2017

M+E-Strukturbericht Gute Standortbedingungen in DeutschlandArrow

Langfristig hängt der wirtschaftliche Erfolg eines Landes entscheidend von seinen Standortbedingungen ab. Seit dem Jahr 2000 liegt die deutsche M+E-Industrie auf diesem Gebiet in der Spitzengruppe und belegte zuletzt Platz fünf von 44 Industrie- und Schwellenländern. Führend ist die Schweiz. mehr auf iwd.de