Lohnforderung IG Metall Image
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Auch im langfristigen Vergleich gibt es keinen Anlass, eine Nachschlagdebatte zu führen. Die Beschäftigten der Metall- und Elektro-Industrie verzeichnen seit 2000 einen Lohnzuwachs von 31 Prozent. Das ist etwa ein Drittel mehr, als im Durchschnitt aller Branchen gezahlt wurde. Nach Abzug der Teuerung ergibt sich immer noch ein Plus von etwa 12 Prozent.

Ein Großteil der M+E-Beschäftigten konnte sich aber nicht nur über Reallohnerhöhungen freuen, sondern auch darüber, dass sie ihren Arbeitsplatz behalten oder nach nur kurzer Arbeitsunterbrechung einen neuen gefunden haben. Seit dem Frühjahr 2010 sind in der Metall- und Elektro-Industrie rund 200.000 neue Stellen geschaffen worden.

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21. Juni 2017

Adam Giza Gewerkschaften unter DruckArrow

Die Arbeitnehmervertretungen kommen zunehmend unter Druck. Nicht einmal mehr jeder fünfte Beschäftigte in Deutschland war 2015 Mitglied in einer Gewerkschaft. Allerdings gibt es große regionale Unterschiede. mehr auf iwd.de

9. Juni 2017

Klaus-Heiner Röhl M+E-Industrie 2016: Nur am Anfang stark Arrow

Die Bilanz der M+E-Industrie für das Jahr 2016 fällt durchwachsen aus. Zwar verzeichnete sie einen Produktionszuwachs von 1,5 Prozent, allerdings konnten die Unternehmen vom wachsenden privaten und öffentlichen Konsum in Deutschland nur bedingt profitieren. Außerdem bremste die politische Unsicherheit die Investitionen. Positiv machte sich unter anderem die weitere Erholung im Euroraum bemerkbar. mehr auf iwd.de

IW-Gewerkschaftsspiegel, 8. Juni 2017

Paula Hellmich / Hagen Lesch DGB-Organisationsgrad: Nordwesten stärker, Südosten schwächerArrow

Ende 2015 zählten die acht im DGB zusammengeschlossenen Einzelgewerkschaften zusammen über 6 Millionen Mitglieder. Die Hälfte davon verteilt sich auf die drei großen Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern. Am stärksten sind die DGB-Gewerkschaften jedoch im Saarland und in Bremen, am schwächsten in Mecklenburg-Vorpommern und Bayern. mehr