Lohnforderung IG Metall Image
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Mit den Lohnerhöhungen und dem Beschäftigungsaufbau sind die Arbeitnehmer bereits am Aufschwung beteiligt worden. Während der Krise 2008/09 legten die Tariflöhne auf Jahresbasis nach Bundesbank-Berechnungen zwischen 2,4 und 3,3 Prozent zu, obwohl die Produktion einbrach und es eigentlich nichts zu verteilen gab. Zudem finanzierten die Unternehmen den massiven Einsatz von Kurzarbeit mit, um möglichst viele Arbeitsplätze über die Krise hinweg zu retten. Eine Nachschlagdebatte, unter welchem Etikett auch immer, ist daher nicht angezeigt.Mit ihren qualitativen Forderungen stellt die Gewerkschaft ebenfalls Maximalpositionen auf. Eine Übernahmegarantie für Auszubildende greift ebenso wie mehr Mitbestimmung bei der Zeitarbeit in die unternehmerische Freiheit ein und mindert die Attraktivität des Flächentarifvertrags.

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23. Juni 2017

Klaus-Heiner Röhl Rund um die Uhr bereitArrow

Durch flexible Produktionsformen laufen Maschinen immer länger, viele Unternehmen fertigen in Mehrschichtsystemen. Damit Unterbrechungen der Produktion vermieden werden, kommt der M+E-Branche Reparatur und Instandhaltung eine besondere Rolle zu: Die Anlagen werden rund um die Uhr gewartet und, wenn nötig, repariert. mehr auf iwd.de

21. Juni 2017

Adam Giza Gewerkschaften unter DruckArrow

Die Arbeitnehmervertretungen kommen zunehmend unter Druck. Nicht einmal mehr jeder fünfte Beschäftigte in Deutschland war 2015 Mitglied in einer Gewerkschaft. Allerdings gibt es große regionale Unterschiede. mehr auf iwd.de

9. Juni 2017

Klaus-Heiner Röhl M+E-Industrie 2016: Nur am Anfang stark Arrow

Die Bilanz der M+E-Industrie für das Jahr 2016 fällt durchwachsen aus. Zwar verzeichnete sie einen Produktionszuwachs von 1,5 Prozent, allerdings konnten die Unternehmen vom wachsenden privaten und öffentlichen Konsum in Deutschland nur bedingt profitieren. Außerdem bremste die politische Unsicherheit die Investitionen. Positiv machte sich unter anderem die weitere Erholung im Euroraum bemerkbar. mehr auf iwd.de