Kredithilfen für Griechenland Image
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Gegen diese Pläne regt sich in Berlin allerdings Kritik. Doch das Geld ist als strategische Geste gut investiert – nicht zuletzt, um zu verhindern, dass Deutschland mit noch mehr Geld dauerhaft haften muss. Mit den 100 Millionen soll schließlich die Kreditklemme bei KMU in Griechenland bekämpft werden. Denn oft erhalten kleine Unternehmen im Moment selbst mit solidem Geschäftsmodell und guten Wachstumsperspektiven kaum Kredite oder nur zu hohen Zinsen. Die Niedrigzinspolitik der EZB kommt aufgrund der Probleme im Bankensektor also bei ihnen nicht an. Diese Kreditklemme droht den sich abzeichnenden Aufschwung im Keim zu ersticken.

Auch politisch sind die Kredithilfen ein kluger Schachzug. Denn Deutschland steht in Europa am Pranger. Ihm wird vorgeworfen, durch den niedrigen Eurokurs und vor allem durch die Niedrigzinsen im eigenen Land sogar von der Euro-Schuldenkrise zu profitieren. Schnell werden daraus Forderungen nach einer Vergemeinschaftung der Haftung oder gar einer Transferunion zulasten Deutschlands abgleitet. Die Krise mit derartigen dauerhaften Fehlsteuerungen zu bekämpfen, wäre jedoch grundfalsch.

Mit den jetzt geplanten Kredithilfen kann Deutschland hingegen gezielt seinen aktuellen Zinsvorteil über die Kreditanstalt für Wiederaufbau an die neu zu gründenden Förderbanken der Krisenländer weiterreichen – und somit punktgenau, aber nur temporär die Probleme der Krise bekämpfen helfen.

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Free Trade between Europe and Japan – hope for global prosperity
Gastbeitrag, 20. Juni 2017

Hubertus Bardt on KKC International Platform Free Trade between Europe and Japan – hope for global prosperityArrow

In an environment with growing protectionism and the danger of economic disintegration and shocks for the global trade policy system, a free trade agreement between Japan and Europe could set a positive example. Progress in the negotiations are necessary to foster growth and prosperity and to send a message to other countries, that modern market economies rely on good trade relations. mehr

20. Juni 2017

Interview mit Tobias Paulun „Mit einem liquiden Markt sollte man nicht spielen“Arrow

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Brexit
IW-Nachricht, 19. Juni 2017

Jürgen Matthes Brexit: Missverständnisse vermeidenArrow

Fast ein Jahr nach dem Referendum beginnen heute die Brexit-Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU. Die Lage scheint vertrackt, doch in der öffentlichen Debatte wird die bisherige Position der britischen Regierung häufig missverstanden – und damit auch die Chancen für konstruktive Verhandlungen übersehen. mehr