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Es gibt viele Gründe anzunehmen, dass Kraftstoffe in Zukunft teurer werden. Die Weltnachfrage nach Mobilität und damit auch nach Benzin und Diesel wird zunehmen, während die günstig zu fördernden Rohölreserven schwinden. Nun kommt auch noch eine Debatte um höhere Energiesteuern auf. Das Umweltbundesamt regt an, die Kraftstoffsteuern für Benzin bis 2020 um 46 Prozent und für Diesel um 84 Prozent zu erhöhen – und auch der Bundespräsident hat Überlegungen in diese Richtung angestellt.

In der Summe bedeuten steigende Produktpreise und Steuern eine erhebliche Mehrbelastung der Autofahrer. Erfahrungen zeigen, dass eine einprozentige Kraftstoffpreiserhöhung die Fahrleistungen um 0,25 Prozent verringert. Autofahrer müssen also einiges an Mehrkosten schultern. Allerdings gibt es auch einen kostenmindernden Trend. Die Kraftstoffe werden heute effizienter genutzt als vor 20 Jahren. Der notwendige Energieeinsatz pro 100 Leistungseinheiten – auf diese Weise wird der Güter- und der Personenverkehr gemessen – hat sich zwischen 1990 und 2008 um fast 58 Prozent reduziert. Das war vor allem auf die bessere Technik in Neuwagen zurückzuführen – und der Trend hat sich seit der Jahrtausendwende deutlich beschleunigt. Effizientere Technik hat den Autofahrern also bereits einiges erspart und dürfte auch in Zukunft die Kostensteigerungen dämpfen.

CO2-Regulierung des Straßenverkehrs in Europa – ein Kompendium
Gutachten, 10. Mai 2017

Thomas Puls CO2-Regulierung des Straßenverkehrs in EuropaArrow

Der Verkehrssektor steht bei der Dekarbonisierung vor besonderen Herausforderungen, denn der Bedarf an Mobilität von Personen und Gütern nimmt global rasant zu, vor allem in den aufstrebenden Schwellenländern. Aufgrund seiner Schlüsselstellung für die Mobilität wird die künftige Kohlendioxid-Regulierung von Pkw und Lkw eine gewichtige Rolle für die Klimapolitik spielen. mehr

Eines von zwei Unternehmen macht Ökodesign digital
IW-Kurzbericht, 6. April 2017

Adriana Neligan / Edgar Schmitz Eines von zwei Unternehmen macht Ökodesign digitalArrow

Jedes zweite Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe spart Material, indem es seine Produkte ressourceneffizient designt. Obwohl die zunehmende digitale Vernetzung in komplexen industriellen Produktionsabläufen neue Möglichkeiten zur Ressourceneinsparung öffnet, ist fast die Hälfte der Industrieunternehmen, die beim Produktdesign ansetzt, nicht digital vernetzt. mehr

6. April 2017

Ökodesign Stoffe, Lacke, FahrradanhängerArrow

Möglichst ressourcenschonende Produkte zu entwickeln, kommt nicht nur der Umwelt zugute, sondern kann den Unternehmen auch helfen, Kosten zu sparen. Bislang wagt sich aber nur die Hälfte der Industriefirmen in Deutschland auf dieses Feld – und die wenigsten von ihnen mit Nachdruck. mehr auf iwd.de