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Die Aufregung um den Biosprit E10 ist vor allem ein Kommunikationsproblem, denn gut 93 Prozent aller Pkw mit Ottomotor vertragen den neuen Kraftstoff. Bei Fahrzeugen aus deutscher Produktion sind es sogar rund 99 Prozent des Bestandes – nachgelesen werden kann dies beispielsweise auf einer Liste der Deutschen Automobiltreuhand (siehe unten).

Kritisch an der aktuellen Diskussion ist vor allem, dass jetzt die Biokraftstoffstrategie insgesamt in Frage gestellt wird. Denn der heutige Biodiesel und das Bioethanol können nur eine Übergangslösung sein. So ist es viel wichtiger, die Biokraftstoffe der zweiten Generation in den Markt zu bringen. Gemeint sind damit Stoffe wie Biomass to Liquids (BTL), die viele Nachteile der heutigen Biokraftstoffe zumindest dämpfen. Für BTL kann auf jegliche Pflanzenmasse als Rohstoffquelle zurückgegriffen werden. Eine besonders interessante Quelle wären Algen, die sich sehr leicht züchten lassen, ohne dabei Ackerfläche zu verbrauchen. Und wenn man Anbauflächen nutzt, wäre der Ertrag in etwa dreimal so hoch wie bei den heutigen Biokraftstoffen.

E10-Verträglichkeit von Kraftfahrzeugen
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CO2 Compendium on CO2 regulation for motor vehicles in Europe
Veranstaltung, 9. Mai 2017

Presentation CO2 Compendium on CO2 regulation for motor vehicles in Europe Arrow

The transportation sector faces special challenges in the process of decarbonisation, since the need for mobility – both for people and goods – is rapidly increasing around the world, especially in the emerging economies. Because of road traffic’s key position in mobility, the future CO2 regulation of cars and trucks will play a substantial role in climate policy. mehr

22. März 2017

Ranking Wo Elektro am meisten Tempo machtArrow

Weltweit rollen immer mehr Elektroautos über die Straßen. Doch während China in Sachen E-Mobilität einen rasanten Wachstumskurs eingeschlagen hat, geht es in Deutschland nur langsam voran. mehr auf iwd.de

IW-Kurzbericht, 26. Januar 2017

Galina Kolev / Thomas Puls Trumponomics und die deutsche AutoindustrieArrow

Die deutsche Wirtschaft blickt der Amtszeit des neuen US-Präsidenten Donald Trump mit gemischten Gefühlen entgegen. Die Vorteile für die deutsche Wirtschaft, die aus den geplanten Steuersenkungen und dem Infrastrukturprogramm zu erwarten sind, dürften bei weitem durch die Gefahren überschattet werden, sollte seine handelspolitische Strategie umgesetzt werden und zu einer Trendwende bei der globalen Handelspolitik führen. Ein sich global ausbreitender Protektionismus wäre Gift für das deutsche Exportmodell. Für die Autoindustrie bestehen da besondere Risiken. mehr