Korea-Krise Image
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Deutschland hat im Jahr 2012 Waren im Wert von 13,4 Milliarden Euro nach Südkorea exportiert – damit steht das Land auf Platz 19 der deutschen Exportrangliste. Vor allem deutsche Kraftfahrzeuge, Maschinen und Elektrogeräte fanden auf der Halbinsel Abnehmer. Die Einfuhren Südkoreas nach Deutschland betrugen 2012 hingegen nur 8,35 Milliarden Euro – rund 0,9 Prozent der deutschen Gesamtimporte.

Trotz des geringen Anteils sind diese Importe keinesfalls zu vernachlässigen. Denn neben klassischen Waren wie Kraftfahrzeugen und Maschinen importierte Deutschland Bestandteile für Büro- und Datenverarbeitungssysteme sowie für Sende- und Empfangsgeräte. Auch Halbleiter und integrierte Schaltungen sowie Kfz-Zuliefererteile aus Südkorea waren bei hiesigen Unternehmen gefragt. Falls es durch die Korea-Krise nun zu Lieferschwierigkeiten kommt, könnte es in Deutschland zu Produktionsausfällen kommen. Denn die aus Südkorea importierten Teile sind in der deutschen Produktion – zumindest kurzfristig – oft nur schwer zu ersetzen.

Free Trade between Europe and Japan – hope for global prosperity
Gastbeitrag, 20. Juni 2017

Hubertus Bardt on KKC International Platform Free Trade between Europe and Japan – hope for global prosperityArrow

In an environment with growing protectionism and the danger of economic disintegration and shocks for the global trade policy system, a free trade agreement between Japan and Europe could set a positive example. Progress in the negotiations are necessary to foster growth and prosperity and to send a message to other countries, that modern market economies rely on good trade relations. mehr

IWF-Kritik: Suche nach einer Geschichte
Gastbeitrag, 19. Juni 2017

Michael Hüther im Wirtschaftsdienst IWF-Kritik: Suche nach einer GeschichteArrow

Folgt man der Berichterstattung, dann muss man den Eindruck gewinnen, der Internationale Währungsfonds (IWF) habe sich in seinem Deutschland-Bericht (Artikel IV Konsultationen) vom Mai 2017 ausschließlich mit dem Leistungsbilanzüberschuss beschäftigt, um daraus die Empfehlung höherer staatlicher Kreditaufnahme abzuleiten. mehr

Kein Grund zur Panik
Gastbeitrag, 8. Juni 2017

Christian Rusche auf n-tv.de Kein Grund zur PanikArrow

Unsichere Zeiten für die deutsche Wirtschaft. Mit den USA und Großbritannien wandeln sich gleich zwei Handelspartner zu Wackelkandidaten. Auf der Suche nach neuen Beziehungen richtet sich der Blick nach China. Ein Gastbeitrag von Christian Rusche, Wissenschaftler im Institut der deutschen Wirtschaft Köln. mehr