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Allein für die Bundesfernstraßen werden aktuell etwa 8 Milliarden Euro benötigt, um den Investitionsbedarf zu decken – Tendenz steigend, denn die Baukosten wachsen seit einigen Jahren rasant. Die Mittelfristige Finanzplanung sah aber bislang für die Jahre 2011 bis 2015 nur etwa 5 Milliarden Euro pro Jahr vor – Tendenz fallend. Eine Aufstockung der Mittel um 1 Milliarde Euro, wie sie im Rahmen der gestrigen Koalitionsrunde verkündet wurde, lindert die Unterfinanzierung der deutschen Verkehrswege etwas, reicht aber wohl kaum aus, um auch nur den Substanzverlust zu stoppen. Zudem ist auch absehbar, dass nur eine dauerhafte Erhöhung des Investitionsetats im Verkehrsministerium eine echte Verbesserung bringen kann. Denn die meisten Bauprojekte im Bereich der Verkehrsinfrastruktur lassen sich nicht innerhalb eines Haushaltsjahres finanzieren und abschließen. Von daher ist die geplante Aufstockung der Investitionsmittel für das Jahr 2012 begrüßenswert und sie kann die Umsetzung wichtiger Projekte – wie etwa die Schleusensanierung am Nord-Ostsee-Kanal – ermöglichen. Aber gemessen an den Finanzierungsproblemen im Verkehrsinfrastruktursektor ist sie nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

13. September 2017

Hubertus Bardt Autonomes Fahren: Kennzeichen DArrow

Erst Dieselgate, dann der Verdacht auf Kartellabsprachen – an Negativschlagzeilen herrscht für VW und Co. schon seit geraumer Zeit kein Mangel. Die Besorgnis wächst, dass Deutschlands wichtigster Industriezweig im internationalen Wettbewerb unter die Räder geraten könnte. Hoffnung macht ausgerechnet jener technologische Trend, von dem es immer noch heißt, die hiesigen Autobauer würden ihn verschlafen: das autonome Fahren. mehr auf iwd.de

IW-Kurzbericht, 9. September 2017

Thomas Puls / Thilo Schaefer Öffentlich-Private-Partnerschaften: Mythen und FaktenArrow

Viele Kommentatoren diagnostizieren bereits pauschal ein Versagen des Projekts Öffentlich-Private-Partnerschaften (ÖPP). Tenor: Schon immer war zu ahnen, dass es am Ende doch teurer wird. Dafür wird eine Reihe von Argumenten angeführt, die einer näheren Überprüfung kaum standhalten. Anlass genug, diese Überprüfung erneut vorzunehmen. mehr

30. August 2017

Thomas Puls E-Autos made in Germany: Im Ausland gefragter als zu HauseArrow

Hat die deutsche Autoindustrie das Elektroauto verpennt? Die Absatzzahlen des vergangenen Jahres sprechen eine klare Sprache: Zwar sind E-Autos in Deutschland noch immer Ladenhüter, auf dem Weltmarkt mischen die deutschen Hersteller jedoch kräftig mit und erreichen einen fast so hohen Marktanteil wie bei den konventionellen Pkws. mehr auf iwd.de