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Eine aktuelle Studie zu „Auswirkungen des Klimawandels auf extreme Wetterereignisse“ des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, des Technischen Hilfswerks, des Umweltbundesamtes sowie des Deutschen Wetterdienstes sagt auch für Deutschland mehr und stärkere extreme Wetterereignisse voraus. Allein im vergangenen Jahr hat das Technische Hilfswerk fast doppelt so viele Einsatzstunden bei Wetterkatastrophen leisten müssen wie im Jahr 2009. Vor allen Dingen nass dürfte es künftig werden – Starkregen und Überschwemmungen könnten bald öfter auftreten.

Doch nicht jedes extreme Wetter muss in einer Katastrophe enden – wenn genug Vorsorge getroffen wird, also Lebens- und Wirtschaftsbedingungen in Städten und Regionen den klimatischen Veränderungen angepasst werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat daher die Fördermaßnahme „KLIMZUG - Klimawandel in Regionen zukunftsfähig gestalten“ ins Leben gerufen, die vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln begleitet wird. Hier erforschen und erproben Akteure aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft in sieben Modellregionen, wie eine solche Anpassung an den Klimawandel erfolgen kann. Beispielsweise wird an der deutschen Ostseeküste, die laut der aktuellen Studie besonders von Starkregen betroffen sein wird, untersucht, wie man sich zukünftig gegen häufigere Überschwemmungen schützen muss und kann. Auch eine durchdachtere Besiedelung von Gegenden, die häufiger Wetterkapriolen ausgesetzt sind, kann Großeinsätze von Rettungsdiensten und Katastrophenschutz reduzieren und steht mit auf der umfangreichen KLIMZUG-Forschungsagenda.

7. November 2017

Interview mit Jürgen Hacker „Nationale Alleingänge sind in der Klimapolitik kontraproduktiv“Arrow

Immer wieder wird das Emissionshandelssystem der EU dafür kritisiert, das Klima nicht ausreichend zu schützen. Doch trotz einiger Unzulänglichkeiten ist es für den Umweltökonomen Jürgen Hacker der beste Weg, um die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Im iwd-Interview erklärt der Vorsitzende des Bundesverbands Emissionshandel und Klimaschutz (bvek), wie sich der Zertifikatehandel noch optimieren ließe. mehr auf iwd.de

6. November 2017

Benjamin Tischler Klimapolitik: Worthülsen mit Inhalt füllen Arrow

Vom 6. bis zum 17. November schaut die Welt gebannt auf Bonn. Denn auf der 23. UN-Klimakonferenz geht es darum, die bislang überwiegend vagen Worthülsen des Pariser Klimaabkommens mit konkreten Regelungen zu füllen. Je schneller dies gelingt, desto früher können Klimaschutzverpflichtungen verhandelt werden. Die Zeit drängt, denn ohne rasche und drastische Emissionsreduktionen kann die globale Erwärmung nicht auf 2 Grad Celsius begrenzt werden. mehr auf iwd.de

CO2-Regulierung des Straßenverkehrs in Europa – ein Kompendium
Gutachten, 9. August 2017

Thomas Puls CO2-Regulierung des Straßenverkehrs in EuropaArrow

Der Verkehrssektor steht bei der Dekarbonisierung vor besonderen Herausforderungen, denn der Bedarf an Mobilität von Personen und Gütern nimmt global rasant zu, vor allem in den aufstrebenden Schwellenländern. Aufgrund seiner Schlüsselstellung für die Mobilität wird die künftige Kohlendioxid-Regulierung von Pkw und Lkw eine gewichtige Rolle für die Klimapolitik spielen. mehr