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Schon 2010 stagnierte das Volumen des globalen CO2-Marktes erstmals seit 2005. Der Handel mit den Zertifikaten findet zudem größtenteils ohnehin nur in Europa statt.

Vor allem die zukünftige Rolle des sogenannten Clean Development Mechanismus (CDM) sorgt für Verunsicherung. Unterzeichner des Kyoto-Protokolls müssen nämlich nicht unbedingt ihre eigenen Emissionen reduzieren. Sie können auch in den Klimaschutz von Entwicklungs- und Schwellenländern investieren und erhalten dafür Emissionsgenehmigungen. Genau dieses Geschäft ist allerdings um fast die Hälfte eingebrochen, weil nicht klar ist, wie es künftig weitergehen soll. Auch die EU will die CO2-Zertifikate im Europäischen Emissionshandel nur noch dann weiter anerkennen, wenn es ein Kyoto-Nachfolgeabkommen gibt. Dafür muss Durban klare Signale setzen. Nicht zuletzt müssen dafür aber auch die Großemittenten mit ins Boot, allen voran die USA, China, Indien und Brasilien. Denn bereits ohne diese vier Staaten bliebe beinahe die Hälfte des globalen CO2-Ausstoßes außen vor.

CO2-Regulierung des Straßenverkehrs in Europa – ein Kompendium
Gutachten, 9. August 2017

Thomas Puls CO2-Regulierung des Straßenverkehrs in EuropaArrow

Der Verkehrssektor steht bei der Dekarbonisierung vor besonderen Herausforderungen, denn der Bedarf an Mobilität von Personen und Gütern nimmt global rasant zu, vor allem in den aufstrebenden Schwellenländern. Aufgrund seiner Schlüsselstellung für die Mobilität wird die künftige Kohlendioxid-Regulierung von Pkw und Lkw eine gewichtige Rolle für die Klimapolitik spielen. mehr

20. Juni 2017

Interview mit Tobias Paulun „Mit einem liquiden Markt sollte man nicht spielen“Arrow

Damit die EU eines Tages eine Energieunion mit grenzüberschreitendem Handel und einer gemeinsamen Energiepolitik wird, hat die EU-Kommission in ihrem neuen „Strommarktdesign“ unter anderem vorgeschlagen, die Preiszonen im Strommarkt neu zu definieren. Was die European Energy Exchange (EEX) davon hält, erläutert Tobias Paulun, Mitglied des EEX-Vorstands, im iwd. Zunächst aber erklärt er, was die Energiebörse in Leipzig überhaupt macht. mehr auf iwd.de

19. Juni 2017

Sandra Parthie / Thilo Schaefer Auf dem Weg in die EnergieunionArrow

Die EU-Kommission will den europäischen Energiebinnenmarkt voranbringen und hat deshalb ein neues Konzept für den Strommarkt vorgeschlagen. Dazu sollen unter anderem die grenzüberschreitende Zusammenarbeit aus- und Staatseingriffe abgebaut werden. Um die Investitionen in weitere Netze und Erzeugungskapazitäten anzuregen, ist zudem ein neuer Zuschnitt der sogenannten Strompreiszonen in der Diskussion – ein Plan, der in Deutschland auf Widerspruch stößt. mehr auf iwd.de