Kinderbetreuung Image
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Auch die steuerliche Bevorzugung der öffentlichen Tagespflege möchte von der Leyen beenden. Stattdessen sollen künftig alle Tagesmütter statt 54 Euro pro Kind eine einheitliche Betriebskostenpauschale von 300 Euro pro Monat bekommen. Die bislang bevorzugten gemeinnützigen Träger laufen Sturm gegen die Regierungspläne. Sie fürchten, die Kinder aus wohlhabenden Elternhäusern an die private Konkurrenz zu verlieren und allein mit sozialen Härtefällen dazustehen.

Doch genau das Gegenteil wäre der Fall: Mussten die Privaten bislang höhere Beiträge von Müttern und Vätern fordern, könnten sie ihren Vorteil aus der geplanten Förderung nun an alle Eltern weitergeben und der Wettbewerb würde fairer. Die Eltern hätten zudem eine größere Auswahl, wohin sie ihren Nachwuchs geben. Die Betreuungseinrichtungen selbst müssten sich dann daran messen lassen, wie gut sie wirklich sind: Flexiblere Öffnungszeiten, mehr Personal, bessere Qualität sowie eine kindgerechte Bildung wären künftig für die Eltern entscheidender als ein guter Kontakt zur Kommune.

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Gastbeitrag, 8. Juni 2017

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Auch nach Inkrafttreten des gesetzlichen Anspruchs auf Kinderbetreuung für Einjährige stehen Eltern oft ohne Kita-Platz da. Einer Studie zufolge fehlen 300.000 Plätze – und der Bedarf steigt weiter. Ein Gastbeitrag von IW-Ökonom Wido Geis auf xing.com. mehr

18. Mai 2017

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Seit August 2013 haben Eltern Anspruch auf einen Betreuungsplatz, sobald ihr Kind ein Jahr alt ist. Dennoch fehlen noch immer gut 293.000 Plätze für unter Dreijährige. Weil der Bedarf weiter steigen dürfte, ist das neue Investitionsprogramm des Bundes zur Kita-Finanzierung ein notwendiger Schritt in die richtige Richtung. mehr auf iwd.de

Jugendliche aus bildungsnahen Familien sind sportlich aktiver
IW-Kurzbericht, 7. April 2017

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Fragt man junge Erwachsene, ob sie in ihrer Jugend Sport getrieben haben, bejahen das unabhängig vom Bildungshintergrund der Eltern rund drei Viertel. Betrachtet man hingegen, wie viel Zeit Jugendliche mit sportlichen Aktivitäten verbringen, zeigen sich deutlich niedrigere Werte bei Befragten aus bildungsferneren Elternhäusern. mehr