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Im vergangenen Jahr fehlten noch mindestens 233.000 Plätze für die Betreuung von Kindern, die jünger als drei Jahre sind – und bis 2013 dürften sich die Lage nur wenig bessern:

Problem 1: Fehlende Räumlichkeiten

In vielen Kommunen fehlen geeignete Räume. Mit den im 10-Punkte-Programm geplanten zinsgünstigen Darlehen und verringerten Anforderungen in Bezug auf Schlafmöglichkeiten und Garten sowie insbesondere mit der Stärkung der Tagespflege in Privathaushalten wird diesem Problem zwar entgegengewirkt. Vor allem in den westdeutschen Ballungszentren wird es sich bis 2013 jedoch kaum lösen lassen.

Problem 2: Fehlendes Personal

Vor allem in Westdeutschland gibt es zu wenig Erzieher. Tagesmütter und –väter können diesen Mangel auch nicht komplett kompensieren – sie sind nicht genauso gut ausgebildet. Das sollte die Politik bei ihren Plänen zum Ausbau der Tagespflege beachten.

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IW-Kurzbericht, 8. März 2017

Wido Geis Töchter arbeiten weniger im Haushalt mitArrow

Mädchen im Teenageralter verbringen heute weniger Zeit mit Hausarbeit als noch vor zehn Jahren. Lag der Anteil der 15- bis 17-Jährigen, die im Schnitt über 45 Minuten am Tag mithelfen, zu Beginn des neuen Jahrtausends bei 68,2 Prozent, so sind es heute nur noch 45,7 Prozent. Damit haben die geschlechterspezifischen Rollenunterschiede der Kinder in der Familie deutlich abgenommen. mehr

Ökonomische Auswirkungen der Familienarbeitszeit auf die Metall- und Elektro-Industrie
Gutachten, 9. Februar 2017

Holger Schäfer Ökonomische Auswirkungen der Familienarbeitszeit auf die Metall- und Elektro-IndustrieArrow

Das Familiengeld soll Eltern finanziell belohnen, die sich die Erwerbsarbeit in einem Korridor von 28 bis 36 Stunden gleichmäßig aufteilen. Eine Studie, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag des Verbandes Gesamtmetall gemacht hat, zeigt, dass diese Leistung den Fachkräfteengpass in der Metall- und Elektro-Industrie verstärkt. mehr

30. Dezember 2016

Kinderbetreuung Bund muss Kita-Lücken schließenArrow

Seit August 2013 haben Eltern Anspruch auf einen Betreuungsplatz, sobald ihr Kind ein Jahr alt ist. Dennoch fehlen noch immer rund 228.000 Plätze für unter Dreijährige. Weil der Bedarf weiter steigen dürfte, sind die Gesetzespläne des Bundes ein notwendiger Schritt in die richtige Richtung. mehr auf iwd.de