Kinderbetreuung Image
Quelle: Fotolia

Im vergangenen Jahr fehlten noch mindestens 233.000 Plätze für die Betreuung von Kindern, die jünger als drei Jahre sind – und bis 2013 dürften sich die Lage nur wenig bessern:

Problem 1: Fehlende Räumlichkeiten

In vielen Kommunen fehlen geeignete Räume. Mit den im 10-Punkte-Programm geplanten zinsgünstigen Darlehen und verringerten Anforderungen in Bezug auf Schlafmöglichkeiten und Garten sowie insbesondere mit der Stärkung der Tagespflege in Privathaushalten wird diesem Problem zwar entgegengewirkt. Vor allem in den westdeutschen Ballungszentren wird es sich bis 2013 jedoch kaum lösen lassen.

Problem 2: Fehlendes Personal

Vor allem in Westdeutschland gibt es zu wenig Erzieher. Tagesmütter und –väter können diesen Mangel auch nicht komplett kompensieren – sie sind nicht genauso gut ausgebildet. Das sollte die Politik bei ihren Plänen zum Ausbau der Tagespflege beachten.

Ansprechpartner

Zwölf Milliarden Euro
Interview, 14. August 2017

Axel Plünnecke in der Süddeutschen Zeitung Bildungsmonitor 2017: Zwölf Milliarden Euro Arrow

Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung verrät IW-Ökonom Axel Plünnecke erste Ergebnisse des Bildungsmonitors 2017. Er empfiehlt, mehr Geld in gerechte Bildung zu investieren, also in mehr Kitaplätze und eine bessere Qualität, mehr Ganztagsschulen und in eine bessere Integration von Flüchtlingskindern. mehr

Kinderbetreuung
IW-Nachricht, 27. Juli 2017

Wido Geis Kinderbetreuung: Kita-Ausbau hält nicht SchrittArrow

Neue Zahlen zeigen: Immer mehr Kinder unter drei Jahren gehen in eine Kita oder werden von Tagesmüttern betreut. Doch der Ausbau der Einrichtungen verläuft deutlich langsamer. Im Sinne einer guten Betreuung ist es jedoch wichtig, die Gruppengrößen klein zu halten. mehr

26. Juli 2017

Jörg Schmidt Traditionelle Rollenbilder leben längerArrow

In der Regel reduzieren in Deutschland vor allem Frauen ihre Arbeitszeit. Doch spätestens, wenn eine Führungsposition ansteht, wird häufig Vollzeit gearbeitet. Längere Arbeitszeiten können allerdings zu zeitlichen Konflikten führen, denn Hausarbeit und Betreuungspflichten sind noch immer höchst ungleich zwischen den Geschlechtern verteilt. mehr auf iwd.de