Jobverluste Image
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Seit Jahresbeginn haben sich 2,5 Millionen Personen arbeitslos gemeldet, die zuvor im ersten Arbeitsmarkt beschäftigt waren. Darunter sind Arbeitnehmer, die entlassen wurden, aber auch solche, deren befristeter Vertrag auslief. Andere haben selbst gekündigt, weil sie zum Beispiel eine besser entlohnte Stelle in Aussicht hatten. Einschließlich der Personen, die sich arbeitslos gemeldet haben, weil sie nach ihrer Ausbildung nicht sofort einen Job bekamen, oder zuvor gar nicht erwerbstätig waren (wie z.B. Mütter), gab es sogar 7 Millionen Neuzugänge in den ersten neun Monaten. Ein Zugang in dieser Größenordnung ist keineswegs ungewöhnlich und hat wenig mit der Krise zu tun. In den Jahren 2005 bis 2008 lag die Zahl der jährlichen Zugänge bei über 8 Millionen.

Dass die Zahl der bei den Agenturen gemeldeten Arbeitslosen trotz der hohen Zugänge nicht explosionsartig gestiegen ist, liegt daran, dass sich jährlich etwa ebenso viele Arbeitslose abmelden. Auch in den ersten neun Monaten dieses Jahres waren 6,7 Millionen Abgänge zu verzeichnen. Darunter waren 2,5 Millionen Personen, die eine neue Beschäftigung gefunden hatten, weitere 1,6 Millionen begannen eine Aus- oder Weiterbildung.

8. Mai 2017

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Berliner Gespräche Frühjahrstagung 2017
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„Durch Deutschland muss ein Ruck gehen“, forderte Roman Herzog vor 20 Jahren. Seit langem gilt diese Rede als wichtiger Impuls für jenen politischen Reformprozess, der eine wesentliche Grundlage des heutigen Erfolges ist. Auf unserer Frühjahrstagung möchten wir mit Ihnen diskutieren, wie der nächste Ruck aussehen könnte, der durch Deutschland gehen muss. mehr

13. April 2017

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