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Die größten Zuwächse bei untypischen Jobs gab es im Bereich der Teilzeitarbeit. In diesem Segment stieg die Zahl der Erwerbstätigen von 1999 bis 2009 um 2,6 Millionen, darunter 1,8 Millionen Frauen. Doch dieser Zuwachs erfolgt nicht auf Kosten der Vollzeitbeschäftigung. Vielmehr handelte es sich um zusätzliche Arbeitsplätze.

Die Häufigkeit von Vollzeitjobs ist trotz aller Arbeitsmarktkrisen der Vergangenheit weitgehend stabil geblieben. Im Jahr 2009 waren 59,7 Prozent der Männer im erwerbsfähigen Alter vollzeitbeschäftigt. 10 Jahre zuvor waren es mit 60,7 Prozent kaum mehr. Bei den Frauen sank der Anteil der Vollzeitbeschäftigten nur geringfügig von 32,9 auf 32,7 Prozent. Eine Krise des Normalarbeitsverhältnisses sieht anders aus.

Nebenjob
IW-Nachricht, 13. Oktober 2017

Holger Schäfer Nebenerwerbstätigkeit: Kein Indiz für ArmutArrow

3,2 Millionen Menschen in Deutschland gehen zusätzlich zu ihrem Hauptjob einer Nebenbeschäftigung nach – rund eine Million mehr als vor zehn Jahren. Das geht aus einer Antwort der Bundesagentur für Arbeit auf eine Anfrage der Linken hervor. Ein Grund zur Aufregung ist das aber nicht: Nebenjobber sind sogar oft sozial besser gestellt als andere Beschäftigte. mehr