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Japan erzeugt rund ein Viertel seiner Elektrizität durch Kernenergie. Sie ist neben den fossilen Brennstoffen Kohle und Gas, die ebenfalls einen Anteil von jeweils rund 25 Prozent zur Stromerzeugung beitragen, ein wichtiges Standbein der japanischen Stromversorgung. Und die Atomkraft sollte noch wichtiger werden: Die Energiestrategie Japans sieht vor, den Anteil der Kernenergie weiter zu erhöhen. Das Ziel: eine zunehmende Unabhängigkeit von Energieimporten. Das allerdings bedeutet eine größere Abhängigkeit vom Atomstrom. Immerhin setzt Japan auch zunehmend auf erneuerbare Energien (IconStudie | PDF). Ihr Anteil an der Stromerzeugung liegt momentan bei knapp 10 Prozent.

Der aktuelle Ausfall mehrerer japanischer Atomkraftwerke lässt nun den Strom knapp werden, was die Folgen der Katastrophe noch verschlimmert. Denn Energie wird fast überall gebraucht: für die medizinische Versorgung, die Kühlung von Lebensmitteln oder die Beheizung von Gebäuden. Auch die Mobilität und die Kommunikation sind ohne Strom stark eingeschränkt. Gerade vor dem Hintergrund notwendiger Evakuierungen stellt dies ein ernstzunehmendes Problem dar.

IW-Kurzbericht, 12. Oktober 2017

Thilo Schaefer EEG-Umlage: Verursacherprinzip geht anders!Arrow

Die EEG-Umlage wird die Stromverbraucher im kommenden Jahr weiterhin stark belasten. Die zukünftige Bundesregierung muss sich in der kommenden Legislaturperiode der Finanzierung des Ausbaus der erneuerbaren Energien annehmen. mehr

IW-Report
IW-Report, 11. Oktober 2017

Jürgen Matthes Unternehmensübernahmen durch chinesische Firmen in Deutschland und Europa Arrow

Aktuell wird in Deutschland und auf europäischer Ebene darüber diskutiert, ob es zusätzliche Beschränkungen für Unternehmensaufkäufe durch Firmen aus dem Ausland, vor allem aus China geben soll. Insofern ist ein genauerer Blick auf die ökonomischen Effekte von (möglicherweise subventionierten) Aufkäufen europäischer Unternehmen aus Niedrigtechnologieländern nötig. mehr

Die Politik muss bei chinesischen Übernahmen genauer hinsehen
Gastbeitrag, 10. Oktober 2017

Jürgen Matthes auf Focus Online Die Politik muss bei chinesischen Übernahmen genauer hinsehenArrow

Angesichts zunehmender Übernahmen europäischer Unternehmen durch chinesische Investoren hat die EU-Kommission vorgeschlagen, ausländische Investitionen in Europa künftig genauer zu prüfen. Der Schritt ist sinnvoll, birgt aber Risiken, schreibt IW-Ökonom Jürgen Matthes in einem Gastbeitrag auf Focus Online. mehr