Internationaler Währungsfonds Image
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Die Finanzkrise hat auch den Internationalen Währungsfonds (IWF) zurück ins Geschäft gebracht. Denn der Fonds ist dazu da, Währungen zu stabilisieren und einzugreifen, wenn Staaten in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Eine ganze Reihe von Ländern musste in den vergangenen Monaten auf seine Hilfe zurückgreifen, darunter die Ukraine, Ungarn, Rumänien und Pakistan.

Zeitgleich sind vielfältige IWF-Reformen in Gang gekommen – beispielsweise, was die Konditionen betrifft, unter denen sich Staaten Geld leihen können. So hat der IWF eine Krisenvorsorge-Kreditlinie umgestaltet, die erst im Oktober 2008 neu geschaffen wurde. Doch kein Land nahm diese Hilfe in Anspruch, denn die Bedingungen waren zu hart. Beispielsweise mussten betroffene Staaten den Kredit über neun Monate zurückzahlen. Jetzt können sie ihr Darlehen über fünf Jahre hinweg abstottern. Auch brauchen die Länder den angemeldeten Kredit gar nicht zu nutzen, sondern können ihn als Vorsichtsmaßnahme sozusagen erst einmal reservieren. Diese Lockerungen zeigen Wirkung: Mexiko hat bereits Interesse an einem 47-Milliarden-Dollar-Kredit angemeldet, in den vergangenen Tagen fragte Polen nach 20,5 Milliarden Dollar und nun liebäugelt auch Kolumbien mit dem IWF-Geld.

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Merkel und Modi
IW-Nachricht, 30. Mai 2017

Galina Kolev Merkel und Modi: Weltpolitik auch ohne TrumpArrow

Beim heutigen Treffen mit dem indischen Premierminister Narendra Modi hat Bundeskanzlerin Angela Merkel betont, dass Deutschland sich weiterhin für den Klimaschutz einsetzen wird. Rund eine Milliarde Euro will die Bundesregierung in Indiens Green Economy investieren. Das ist eine gute Investition in die Zukunft – in einem Land mit viel Potenzial als Handels- und Investitionspartner. mehr

30. März 2017

Türkei Investoren sagen „güle güle“Arrow

Die Republik am Bosporus ist in vielerlei Hinsicht ein gespaltenes Land. Die Konfliktlinien verlaufen nicht nur zwischen Türken und Kurden oder zwischen Stadt und Land, sondern neuerdings auch zwischen „Ja“ und „Nein“ zur geplanten Verfassungsänderung. Diese Spaltung verunsichert ausländische Geldgeber zunehmend – mit der Folge, dass immer mehr Kapital aus der Türkei abfließt. mehr auf iwd.de

16. November 2016

Außenhandel Überschüsse in der Leistungsbilanz sind kein SanktionsgrundArrow

Die deutsche Wirtschaft schreibt im Außenhandel schwarze Zahlen. Anders als oft behauptet geht der Leistungsbilanzüberschuss jedoch nicht zulasten der Krisenländer im Euroraum. Vielmehr hat der wirtschaftliche Aufstieg der Schwellenländer zu einer besonders großen Nachfrage nach Produkten der deutschen Investitionsgüterbranche geführt. mehr auf iwd.de