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Nach wie vor besuchen deutlich weniger Zuwanderer- als einheimische Kinder Krippen und Kindergärten. In der Grundschule zeigen sie schlechtere Leistungen. Ein besonderes Problem: Die im Kindesalter entstandenen Wissenslücken werden im weiteren Verlauf der Schullaufbahn größer, wenn man nicht rechtzeitig gegensteuert. Zudem sind in Deutschland Sprachkenntnisse und Schulleistungen der in Deutschland geborenen Einwandererkinder sogar schlechter als die der selbst Zugewanderten.

Eine Förderung für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund lohnt sich, wie eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln zeigt. Mehr Betreuungsangebote, eine bessere Sprachförderung und individuelle Unterstützung in der Schule sowie bei der beruflichen Ausbildung können dem Staat auf lange Frist eine Rendite von 12 Prozent bringen."

Gutachten
Gutachten, 28. September 2017

Markus Körbel / Sarah Pierenkemper / Michael Zibrowius Fachkräftesicherung deutscher Unternehmen im AuslandArrow

Die vorliegende Studie untersucht die Ausbildungsstrategien deutscher Unternehmen in Schwellenländern. Anhand teilstrukturierter Interviews wird exemplarisch auf die Erfahrungen von 16 Unternehmen in sechs Ländern eingegangen, um daraus ableitend Handlungsempfehlungen für die Ausbildung und Fachkräftesicherung im Ausland zu formulieren. mehr

IW-Report
IW-Report, 15. September 2017

Christian Friesl / Wido Geis / Martin Hörmann / Patrick Schellenbauer / Fabian Schnell / Clemens Wallner Migration und Arbeitsmärkte in Deutschland, Österreich und der SchweizArrow

Deutschland, Österreich und die Schweiz sind vor dem Hintergrund des demografischen Wandels auf die Zuwanderung von Fachkräften angewiesen, um ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu erhalten. mehr

Dreiländertreffen
Pressemitteilung, 7. September 2017

Dreiländertreffen Demografischer Wandel: Zuwanderung ist nötigArrow

Deutschland, Österreich und die Schweiz müssen sich stärker um Fachkräfte aus dem Ausland bemühen. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), der österreichischen Industriellenvereinigung (IV) und von Avenir Suisse. Die konkreten Lösungswege unterscheiden sich jedoch in den drei Ländern. mehr