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War im Jahr 2005 noch gut ein Viertel der ausländischen Erwerbsbevölkerung in Deutschland ohne Job, ist die Quote bis 2010 auf rund 15 Prozent gesunken. Damit ist sie aber immer noch rund doppelt so hoch wie die Arbeitslosigkeit bei der deutschen Bevölkerung (7,7 Prozent). Und auch die Erwerbstätigenquote von Menschen mit Migrationshintergrund ist mit gut 61 Prozent immer noch mehr als 10 Prozentpunkte niedriger als die Erwerbstätigenquote von Menschen ohne Migrationshintergrund.

Immerhin gibt es auch Fortschritte bei der Bildung: So sank beispielsweise die Zahl der 18- bis 25 Jährigen Migranten ohne Schulabschluss von 5,1 Prozent im Jahr 2005 auf 4,4 Prozent im Jahr 2010. Doch die Unterschiede gegenüber Menschen ohne Migrationshintergrund sind auch hier noch enorm: Nur 1,6 Prozent der einheimischen Schüler blieben 2010 ohne Abschluss.

Die Politik kann sich also nicht auf den besser gewordenen Zahlen ausruhen – weitere Anstrengungen notwendig, vor allem im Bildungsbereich. Investitionen in eine bessere Qualifikation von Menschen mit Migrationshintergrund lohnen sich auch gesamtwirtschaftlich, wie eine Studie des IW gezeigt hat (Integrationsrendite: IconDownload | PDF).

10. Juli 2017

Philipp Deschermeier Achtung, demografischer WandelArrow

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7. Juli 2017

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Wie wird sich die deutsche Wirtschaftsleistung im demografischen Wandel entwickeln? Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat dies bis ins Jahr 2035 vorausberechnet. Demnach wird die Produktivität zwar weiter steigen, doch die sinkende Zahl der Erwerbstätigen dämpft das Wachstum spürbar. mehr auf iwd.de