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Mit einem Minus von 77 Prozent ist die Ingenieurarbeitslosigkeit im Osten der Republik in den vergangenen zehn Jahren deutlich stärker als im Westen (minus 64 Prozent) zurückgegangen. Sachsen und Thüringen bilden sogar mehr Ingenieure aus, als sie eigentlich bräuchten – weil im gesamten Bundesgebiet immer noch viele Ingenieure gesucht werden. Die ostdeutschen Bundesländer leiden auch eher darunter, dass es viele kluge Köpfe gen Westen zieht, wo der entsprechende Fachkräfteengpass noch größer ausfällt.

Und wer dann doch keinen Job hat, ist meist nur kurz arbeitslos, weil er eine neue Stelle nur noch nicht angetreten hat. Entsprechend ist mit einem Anteil von 21 Prozent inzwischen lediglich rund jeder fünfte arbeitslose Ingenieur länger als ein Jahr ohne Beschäftigung. Im Jahr 2001 war es noch gut jeder Dritte.

MINT-Frühjahrsreport 2017
Gutachten, 10. Mai 2017

Christina Anger / Oliver Koppel / Axel Plünnecke MINT-Frühjahrsreport 2017Arrow

Die Erwerbstätigkeit von MINT-Akademikern ist von 2011 - 2014 um 10,6 Prozent gestiegen. Diese Entwicklung wurde von Zuwanderung, einem höheren Frauenanteil und mehr Älteren begünstigt. Weniger günstig entwickelte sich die Erwerbstätigkeit von beruflich qualifizierten MINT-Fachkräften. mehr

10. Mai 2017

Christina Anger MINT macht’sArrow

Wer naturwissenschaftlich oder technisch ausgebildet ist, hat in Deutschland wesentlich bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt als Menschen mit anderen Qualifikationen. Das gilt auch für Zuwanderer. mehr auf iwd.de