Ingenieure Image
Quelle: Fotolia

Mit einem Minus von 77 Prozent ist die Ingenieurarbeitslosigkeit im Osten der Republik in den vergangenen zehn Jahren deutlich stärker als im Westen (minus 64 Prozent) zurückgegangen. Sachsen und Thüringen bilden sogar mehr Ingenieure aus, als sie eigentlich bräuchten – weil im gesamten Bundesgebiet immer noch viele Ingenieure gesucht werden. Die ostdeutschen Bundesländer leiden auch eher darunter, dass es viele kluge Köpfe gen Westen zieht, wo der entsprechende Fachkräfteengpass noch größer ausfällt.

Und wer dann doch keinen Job hat, ist meist nur kurz arbeitslos, weil er eine neue Stelle nur noch nicht angetreten hat. Entsprechend ist mit einem Anteil von 21 Prozent inzwischen lediglich rund jeder fünfte arbeitslose Ingenieur länger als ein Jahr ohne Beschäftigung. Im Jahr 2001 war es noch gut jeder Dritte.

„Dem Fachkräftemangel entschlossen entgegentreten“
Interview, 22. September 2017

Alexander Burstedde in Employland „Dem Fachkräftemangel entschlossen entgegentreten“Arrow

Der Fachkräftemangel bremst die Innovationsdynamik deutscher Unternehmen, das geht aus dem aktuellen Innovationsreport des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) hervor.. IW-Arbeitsmarktexperte Alexander Burstedde gab dem Blog der Vermittlungsplattform Employland ein Interview, um die Ergebnisse einzuordnen. mehr

IW-Report
IW-Report, 15. September 2017

Christian Friesl / Wido Geis / Martin Hörmann / Patrick Schellenbauer / Fabian Schnell / Clemens Wallner Migration und Arbeitsmärkte in Deutschland, Österreich und der SchweizArrow

Deutschland, Österreich und die Schweiz sind vor dem Hintergrund des demografischen Wandels auf die Zuwanderung von Fachkräften angewiesen, um ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu erhalten. mehr

MINT-Berufe: Es fehlen mehr Arbeitskräfte denn je
IW-Nachricht, 12. September 2017

Sarah Berger MINT-Berufe: Es fehlen mehr Arbeitskräfte denn jeArrow

Die OECD lobt Deutschland in ihrem Bericht „Bildung auf einen Blick“ für die akademische und duale Ausbildung im MINT-Bereich – zu Recht. Dennoch fehlen immer mehr Arbeitskräfte im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Um die Lücke zu schließen, muss noch mehr in den Nachwuchs investiert werden. mehr