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Das Statistische Bundesamt zählt die Abschlüsse – und damit auch doppelt: Wer 2005 seinen Bachelor und 2008 den aufbauenden Master absolviert, gilt in beiden Jahren als „neuer“ Absolvent. Solange Diplomabschlüsse dominierten, gab es kaum einen Unterschied zwischen Personen- und Abschlusszahlen, höchstens, wenn der Dipl.-Ing. noch promovierte. Seit Einführung der neuen Abschlüsse bleiben jedoch 60 Prozent der Fachhochschul-Ingenieure nach dem Bachelor in der FH, meist für einen Masterstudiengang. Von den Uni-Kommilitonen sind es sogar 87 Prozent, die noch mal draufsatteln – typischerweise ebenfalls den Master.

Bereinigt man die Statistik um diese Tatsachen und um Promotionen, so ist die Zahl der Ingenieursabsolventen zwischen 2005 und 2008 um lediglich 16 Prozent gestiegen – und damit deutlich weniger als im akademischen Durchschnitt. Entsprechend ist der Anteil der Ingenieure an allen Absolventen weiter gesunken und erreichte im Jahr 2008 einen neuen Tiefststand von nur noch 16 Prozent.

27. April 2017

Girls' Day „Lass es mich tun und ich werde es verstehen.“Arrow

Heute ist Girls‘ Day. Inzwischen öffnen Unternehmen und Hochschulen schon zum 13. Mal ihre Pforten für den „Mädchen-Zukunftstag“. Ziel ist es, junge Frauen an technische und naturwissenschaftliche Berufe heranzuführen. Oliver Koppel, Bildungsökonom im Institut der deutschen Wirtschaft Köln, hält den Girls‘ Day jedoch lediglich für einen ersten Schritt – erfolgversprechender seien zum Beispiel längerfristig angelegte Schülerkollegs. mehr auf iwd.de

5. April 2017

Bildung Der Trend geht zum AkademikerArrow

Schon seit Jahrzehnten gibt es in Deutschland einen Trend zu höheren Bildungsabschlüssen. Durch die Flüchtlingsmigration steigt zwar derzeit der Anteil der Geringqualifizierten, doch in den kommenden Jahren dürften viele Flüchtlingskinder ein höheres Bildungsniveau als ihre Eltern erreichen. mehr auf iwd.de

IW-Kurzbericht, 14. Februar 2017

Oliver Koppel / Axel Plünnecke Erste Erfolge der qualifizierten Zuwanderung aus IndienArrow

Bereits in den letzten Jahren haben Zuwanderer erheblich zur Fachkräftesicherung in MINT-Berufen beigetragen. Bestrebungen, MINT-Zuwanderer aus dem Herkunftsland Indien zu gewinnen, zeigen erste Erfolge – sowohl die Zahl der Beschäftigten in akademischen MINT-Berufen als auch die Zahl der Studierenden in MINT-Fächern sind zuletzt deutlich gestiegen. mehr