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Bei der Arbeitsmarktkrise des Jahres 2003 kamen mit knapp 70.000 noch mehr als doppelt so viele Arbeitslose auf lediglich 25.000 offene Stellen. Speziell für Informatiker ist der positive Trend jedoch nicht auf demografische Effekte zurückzuführen. Da die Informatik eine sehr junge Wissenschaft ist, sind lediglich 3 Prozent aller ausgebildeten Informatiker in Deutschland älter als 55 Jahre, über 25 Prozent sind hingegen 30 Jahre alt oder sogar jünger. Entsprechend wenige Stellen werden frei, weil ein Mitarbeiter altersbedingt den Hut nimmt. Maßgeblich für die anhaltende Nachfrage nach IT-Fachkräften ist vielmehr der Strukturwandel hin zu einer wissens- und forschungsintensiven Gesellschaft. Und nicht zuletzt ist die Informationstechnologie aus modernen Arbeitsprozessen nicht mehr wegzudenken.

Ausländische MINT-Fachkräfte lindern Fachkräftemangel
Interview, 22. November 2017

Axel Plünnecke in Employland Ausländische MINT-Fachkräfte lindern FachkräftemangelArrow

Der Fachkräftemangel im MINT-Bereich hat ein neues Rekordhoch erreicht. Ohne die steigende Zahl der ausländischen Beschäftigten wäre er noch wesentlich höher. IW-Ökonom Axel Plünnecke erklärt im Interview mit dem Blog der Vermittlungsplattform Employland, wodurch das Beschäftigungswachstum ausländischer Arbeitnehmer im MINT-Bereich begünstigt wird. mehr

MINT-Herbstreport 2017
Gutachten, 16. November 2017

Christina Anger / Sarah Berger / Oliver Koppel / Axel Plünnecke MINT-Herbstreport 2017Arrow

Erfolgreiche Innovationspolitik ist in erster Linie gleichbedeutend mit einer erfolgreichen Fachkräftesicherungspolitik, konkret im Bereich der besonders innovationsrelevanten MINT-Qualifikationen. Hier hat die Arbeitskräftelücke einen neuen Allzeit-Höchststand erreicht und lag Ende September 2017 bei 290.900 Personen, 42,9 Prozent höher als im Vorjahr. mehr