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Bei der Arbeitsmarktkrise des Jahres 2003 kamen mit knapp 70.000 noch mehr als doppelt so viele Arbeitslose auf lediglich 25.000 offene Stellen. Speziell für Informatiker ist der positive Trend jedoch nicht auf demografische Effekte zurückzuführen. Da die Informatik eine sehr junge Wissenschaft ist, sind lediglich 3 Prozent aller ausgebildeten Informatiker in Deutschland älter als 55 Jahre, über 25 Prozent sind hingegen 30 Jahre alt oder sogar jünger. Entsprechend wenige Stellen werden frei, weil ein Mitarbeiter altersbedingt den Hut nimmt. Maßgeblich für die anhaltende Nachfrage nach IT-Fachkräften ist vielmehr der Strukturwandel hin zu einer wissens- und forschungsintensiven Gesellschaft. Und nicht zuletzt ist die Informationstechnologie aus modernen Arbeitsprozessen nicht mehr wegzudenken.

„Dem Fachkräftemangel entschlossen entgegentreten“
Interview, 22. September 2017

Alexander Burstedde in Employland „Dem Fachkräftemangel entschlossen entgegentreten“Arrow

Der Fachkräftemangel bremst die Innovationsdynamik deutscher Unternehmen, das geht aus dem aktuellen Innovationsreport des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) hervor.. IW-Arbeitsmarktexperte Alexander Burstedde gab dem Blog der Vermittlungsplattform Employland ein Interview, um die Ergebnisse einzuordnen. mehr

IW-Report
IW-Report, 15. September 2017

Christian Friesl / Wido Geis / Martin Hörmann / Patrick Schellenbauer / Fabian Schnell / Clemens Wallner Migration und Arbeitsmärkte in Deutschland, Österreich und der SchweizArrow

Deutschland, Österreich und die Schweiz sind vor dem Hintergrund des demografischen Wandels auf die Zuwanderung von Fachkräften angewiesen, um ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu erhalten. mehr

MINT-Berufe: Es fehlen mehr Arbeitskräfte denn je
IW-Nachricht, 12. September 2017

Sarah Berger MINT-Berufe: Es fehlen mehr Arbeitskräfte denn jeArrow

Die OECD lobt Deutschland in ihrem Bericht „Bildung auf einen Blick“ für die akademische und duale Ausbildung im MINT-Bereich – zu Recht. Dennoch fehlen immer mehr Arbeitskräfte im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Um die Lücke zu schließen, muss noch mehr in den Nachwuchs investiert werden. mehr