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Wie die Experten des Marktanalyse-Unternehmens der BulwienGesa AG mitteilen, stiegen die Preise für Eigentumswohnungen im vergangenen Jahr um rund 1 Prozent, Reihenhäuser legten dagegen um 2 Prozent zu. Auch die Mieten für innerstädtische Büros kletterten durchschnittlich um 2 Prozent nach oben. Damit hat sich der deutsche Markt entgegen dem Trend entwickelt, denn infolge der Finanzmarktkrise fallen die Preise derzeit international. In Großbritannien haben Wohnimmobilien beispielsweise schon über 15 Prozent an Wert verloren.

Deutschland kommt zugute, dass es hier in der Vergangenheit keinen Preisboom gegeben hat, so dass nun auch das Potenzial für Preisrückgänge begrenzt ist. Darüber hinaus werden deutsche Immobilien in der Regel langfristig finanziert, wodurch Zinsveränderungen und Kapitalmarktentwicklungen sich weniger auswirken. So schwanken die Wohnimmobilienpreise hierzulande nur halb so stark wie in Großbritannien, Spanien oder den Niederlanden. Im Zuge der Finanzmarktkrise gewinnt diese hohe Wertstabilität wieder an Bedeutung. Wie Umfragen unter institutionellen Investoren zeigen, wollen künftig vor allem internationale Versicherungen und Pensionsfonds in den deutschen Markt investieren.

Ideen für eine bessere Wohnungspolitik
Gutachten, 16. Oktober 2017

Michael Voigtländer / Ralph Henger Ideen für eine bessere WohnungspolitikArrow

Die Mieten und Preise in den Großstädten steigen stetig weiter und belasten zunehmend die Haushalte. Ursächlich hierfür ist ein starker Zuzug in die Städte und eine zu geringe Bautätigkeit. Um den Markt wieder zu entspannen, bedarf es daher einer deutlichen Ausweitung der Bautätigkeit, etwa über die Erschließung neuer Stadtviertel. Allerdings braucht dies Zeit, weshalb alternative Konzepte benötigt werden. mehr

Wohngeld
IW-Nachricht, 5. Oktober 2017

Ralph Henger / Judith Niehues Das Wohngeld muss zukunftsfest werden Arrow

Nach der Erhöhung des Wohngeldes ist die Zahl der Wohngeldempfänger zuletzt deutlich angestiegen. Das hat das Statistische Bundesamt heute berichtet. Die Reform im vergangenen Jahr war überfällig, reicht aber längst nicht aus. Das Wohngeld sollte weiter gestärkt werden. mehr

IW-DREF-Studentenwohnpreisindex
Gutachten, 2. Oktober 2017

Philipp Deschermeier / Björn Seipelt / Michael Voigtländer StudentenwohnpreisindexArrow

Die stetige Zunahme der Studentenzahlen sowie der Zuzug anderer Bevölkerungsgruppen aus dem In- und Ausland haben zu einer deutlichen Verschärfung der Situation am Wohnungsmarkt geführt. Die Folge sind teils rasant steigende Wohnkostenbelastungen, wie der neue Studentenwohnpreisindex des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und der Deutschen Real Estate Funds in Kooperation mit ImmobilienScout24 zeigt. mehr