Immobilienpreise Image
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Wie die Experten des Marktanalyse-Unternehmens der BulwienGesa AG mitteilen, stiegen die Preise für Eigentumswohnungen im vergangenen Jahr um rund 1 Prozent, Reihenhäuser legten dagegen um 2 Prozent zu. Auch die Mieten für innerstädtische Büros kletterten durchschnittlich um 2 Prozent nach oben. Damit hat sich der deutsche Markt entgegen dem Trend entwickelt, denn infolge der Finanzmarktkrise fallen die Preise derzeit international. In Großbritannien haben Wohnimmobilien beispielsweise schon über 15 Prozent an Wert verloren.

Deutschland kommt zugute, dass es hier in der Vergangenheit keinen Preisboom gegeben hat, so dass nun auch das Potenzial für Preisrückgänge begrenzt ist. Darüber hinaus werden deutsche Immobilien in der Regel langfristig finanziert, wodurch Zinsveränderungen und Kapitalmarktentwicklungen sich weniger auswirken. So schwanken die Wohnimmobilienpreise hierzulande nur halb so stark wie in Großbritannien, Spanien oder den Niederlanden. Im Zuge der Finanzmarktkrise gewinnt diese hohe Wertstabilität wieder an Bedeutung. Wie Umfragen unter institutionellen Investoren zeigen, wollen künftig vor allem internationale Versicherungen und Pensionsfonds in den deutschen Markt investieren.

Misslungene Wohnungspolitik – Falsche Rezepte neu aufgekocht
Gastbeitrag, 20. Juli 2017

Michael Voigtländer auf n-tv.de Misslungene Wohnungspolitik – Falsche Rezepte neu aufgekochtArrow

Die Große Koalition hat eine Wohnungspolitik wie in den 1970er-Jahren verfolgt. Mietpreisregulierungen und der Ausbau des sozialen Wohnungsbaus - all dies ist schon damals gescheitert. Ein Gastbeitrag von Michael Voigtländer, Leiter des Kompetenzfelds Finanz- und Immobilienmärkte im Institut der deutschen Wirtschaft Köln. mehr

Interview, 14. Juli 2017

Michael Voigtländer in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung „Steigende Zinsen treffen zuerst das Land“Arrow

Mit einer Studie über zu viel Neubau in ländlichen Regionen und Zersiedelung in Dörfern hat das IW Köln kürzlich viel Aufsehen erregt. Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung beantwortet IW-Ökonom Michael Voigtländer Fragen zu Forschungsergebnissen und geht auf Argumente von Kritikern ein. mehr

13. Juli 2017

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Eine weiter wachsende Bevölkerung braucht mehr Wohnraum – doch in den deutschen Städten hinkt das Angebot der Nachfrage schon heute hinterher. Das IW Köln hat ausgerechnet, wie viele neue Wohnungen bis 2035 in Deutschland gebaut werden müssen. mehr auf iwd.de