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Denn statistische Daten belegen, dass die häufig mit den Begriffen Befristung und Niedriglohn verbundene Sorge, sogenannte prekäre Beschäftigungsverhältnisse würden sich immer weiter ausbreiten, unbegründet ist. Mehr noch: Zeitarbeit, befristete Arbeitsverhältnisse und Niedriglohnbeschäftigung verhelfen vielen erst zum Einstieg oder zur Rückkehr in den Arbeitsmarkt. Die Beschäftigung in Deutschland konnte auch deshalb ansteigen. Eine Verdrängung unbefristet Beschäftigter und sogenannter Normal- und Besserverdiener hat in den vergangenen Jahren nachweislich nicht stattgefunden: Der Anteil der befristet Beschäftigten liegt seit 2005 konstant bei knapp über 10 Prozent aller Arbeitnehmer. Der Anteil der Normal- und Besserverdiener an den 15- bis 64-jährigen Erwerbspersonen hat seit 2005 sogar um 5 Prozentpunkte auf 49 Prozent (2011) zugenommen.

Die jüngste Befragung durch die IG Metall ordnet sich in eine Vielzahl von Aktivitäten und Initiativen ein, die sich um die Qualität der Arbeit in Deutschland drehen. Auch das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) beschäftigt sich in zwei aktuellen Untersuchungen mit diesem Thema. Die eine Untersuchung geht der Frage nach, wie die Beschäftigten ihre Arbeitsplätze selbst bewerten. Die andere macht Vorschläge, woran die Qualität der Arbeit möglichst objektiv gemessen werden kann. Die Ergebnisse wird das IW Köln den Medien am Montag, dem 1. Juli 2013, um 10:30 in der Bundespressekonferenz in Berlin vorstellen.

Ausführliche Informationen zum Themenkomplex liefert schon jetzt die Broschüre „Wie gerecht ist Deutschland?“. Sie ist über den Bookshop der IW Medien GmbH zu beziehen.

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