Höhere Einkommen Image
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Außerdem ist es gesellschaftlicher Konsens, dass ein immer größerer Teil der Bevölkerung durch Bildung in höhere, besser bezahlte Positionen aufsteigt. Die DIW-Berechnungen dokumentieren eine geringfügige Zunahme der Ungleichheit, die es im langfristigen Trend in Deutschland und in vielen anderen Ländern auch zweifellos gegeben hat. Dies liegt zum einen daran, dass hochqualifizierte Arbeitskräfte immer knapper werden und daher auch leichter höhere Löhne durchsetzen können. Auf der anderen Seite wird die Mittelschicht überwiegend dadurch dünner, dass aus unteren Einkommensschichten zu wenige den Sprung nach „oben“ schaffen.

Dies hat nicht zuletzt auch mit demografischen Trends zu tun. So erklärt beispielsweise der steigende Bevölkerungsanteil sowie die veränderte Einkommensposition von Alleinerziehenden und Personen mit Migrationshintergrund rund die Hälfte der Zunahme relativer Einkommensarmut seit Mitte der 1990er Jahre.

Gerade gezielte Investitionen in Bildung sind daher sehr vielversprechend. So können eine bessere frühkindliche Bildung und mehr Ganztagsschulen die Integration von Zuwanderern und ihren Kindern erleichtern und den Alleinerziehenden helfen, Familie und Beruf besser unter einem Hut zu bekommen.

Nicht zuletzt wirkt ein steigendes Bildungsniveau wachtumsbeschleunigend und schafft daher auch die Voraussetzungen für höhere Einkommenszuwächse.

Wohngeld
IW-Nachricht, 5. Oktober 2017

Ralph Henger / Judith Niehues Das Wohngeld muss zukunftsfest werden Arrow

Nach der Erhöhung des Wohngeldes ist die Zahl der Wohngeldempfänger zuletzt deutlich angestiegen. Das hat das Statistische Bundesamt heute berichtet. Die Reform im vergangenen Jahr war überfällig, reicht aber längst nicht aus. Das Wohngeld sollte weiter gestärkt werden. mehr

26. September 2017

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Häufig wird in der deutschen Gerechtigkeitsdebatte auf die relativ hohe Vermögensungleichheit verwiesen. Wie ein internationaler Vergleich zeigt, ist diese Ungleichheit allerdings nichts Ungewöhnliches: Sie ist meist dort besonders hoch, wo der Staat über ausgeprägte Sicherungssysteme verfügt – wie die Bundesrepublik. mehr auf iwd.de

Seit 2005 hat sich die Einkommensschere nicht weiter geöffnet
Interview, 21. September 2017

Judith Niehues im General-Anzeiger Bonn Seit 2005 hat sich die Einkommensschere nicht weiter geöffnetArrow

Ein „bedingungsloses Kapitaleinkommen“ für alle Bürger steht seit Längerem zur Debatte. Es soll die soziale Ungleichheit bekämpfen. Die soziale Ungleichheit habe nur zeitweise zugenommen, sagt die Ökonomin Judith Niehues vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln. mehr