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Mit 392.171 erfolgreichen Prüfungen erreichte die Zahl der Hochschulabsolventen im Jahr 2011 einen historischen Höchststand. Die Zahl der Absolventinnen ist seit 2000 mit einem Plus von 107 Prozent deutlich stärker gewachsen als die Zahl der männlichen Absolventen (plus 63 Prozent).

Insbesondere bei den Promotionen sind Frauen mit einem Zuwachs von 37 Prozent auf dem Vormarsch – während die Zahl der neuen männlichen Doktoren im gleichen Zeitraum um 12 Prozent zurückgegangen ist. Deutlich mehr Frauen als früher haben in den Ingenieurwissenschaften ihren Doktor gemacht. Der Anstieg lag bei fast 110 Prozent. Auch in der Fächergruppe Mathematik und Naturwissenschaften legten sie um 66 Prozent kräftig zu.

Doch auch wenn die Wissenschaft weiblicher wird, ist auf der höchsten Sprosse der akademischen Karriereleiter noch lange kein Gleichstand erreicht: Erst jeder fünfte Professor war 2011 eine Frau, bei den Ingenieuren sogar nur knapp jeder zehnte.

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Inklusion
IW-Pressemitteilung, 16. März 2017

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Menschen mit Behinderung sind besonders häufig arbeitslos – obwohl viele Unternehmen einer betrieblichen Ausbildung dieser Menschen offen gegenüberstehen. Wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt, fehlt es jedoch häufig an Ansprechpartnern und einer regionalen Vernetzung. mehr

Bildungsinvestitionen der Wirtschaft 2015
Gutachten, 13. März 2017

Bildungsinvestitionen der Wirtschaft 2015Arrow

Die Verzahnung von beruflicher Praxis und akademischer Bildung ist ein Hauptanliegen der Unternehmen. Diese haben ihre Ausgaben für die akademische Bildung noch stärker gesteigert als ihre Aufwendungen für Forschung und Entwicklung. Das zeigt eine aktuelle Erhebung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft. mehr

8. März 2017

Frauenquote Dieser Weg wird steinig und schwerArrow

Seit Januar 2016 müssen in Deutschland börsennotierte Unternehmen freie Aufsichtsratsposten mit Frauen besetzen, bis ihr Anteil in diesem Gremium 30 Prozent ausmacht. Darüber hinaus gilt für die Privatwirtschaft und den öffentlichen Dienst das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Männern und Frauen an Führungspositionen – mit dem Ziel der Geschlechterparität. In den vergangenen beiden Jahren haben es zwar mehr Frauen in Aufsichtsräte, Vorstände und Leitungsstellen geschafft, aber bis hier ein Gleichgewicht erreicht ist, dürften noch einige Jahrzehnte vergehen. mehr auf iwd.de