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Mit 392.171 erfolgreichen Prüfungen erreichte die Zahl der Hochschulabsolventen im Jahr 2011 einen historischen Höchststand. Die Zahl der Absolventinnen ist seit 2000 mit einem Plus von 107 Prozent deutlich stärker gewachsen als die Zahl der männlichen Absolventen (plus 63 Prozent).

Insbesondere bei den Promotionen sind Frauen mit einem Zuwachs von 37 Prozent auf dem Vormarsch – während die Zahl der neuen männlichen Doktoren im gleichen Zeitraum um 12 Prozent zurückgegangen ist. Deutlich mehr Frauen als früher haben in den Ingenieurwissenschaften ihren Doktor gemacht. Der Anstieg lag bei fast 110 Prozent. Auch in der Fächergruppe Mathematik und Naturwissenschaften legten sie um 66 Prozent kräftig zu.

Doch auch wenn die Wissenschaft weiblicher wird, ist auf der höchsten Sprosse der akademischen Karriereleiter noch lange kein Gleichstand erreicht: Erst jeder fünfte Professor war 2011 eine Frau, bei den Ingenieuren sogar nur knapp jeder zehnte.

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Mütter kehren früher in den Job zurück
IW-Kurzbericht, 23. Juni 2017

Wido Geis Mütter kehren früher in den Job zurückArrow

Zwischen 2006 und 2014 ist der Anteil der Mütter, die im zweiten Lebensjahr des Kindes arbeiten, von 34,6 Prozent auf 42,8 Prozent gestiegen, während der Anteil der im ersten Lebensjahr arbeitenden Mütter von 22,5 Prozent auf 8,5 Prozent gesunken ist. Damit hat das Elterngeld sein Ziel erreicht. mehr

Es gibt keine Krise bei Facharbeitern
IW-Nachricht, 14. Juni 2017

Holger Schäfer Arbeitsmarkt: Es gibt keine Krise bei FacharbeiternArrow

Einer neuen OECD-Studie zufolge ist der Anteil von Arbeitsplätzen mit mittlerer Qualifikation auch in Deutschland stark gesunken. Grund ist die Digitalisierung – dafür steigt die Beschäftigung der Hoch- und Niedrigqualifizierten. Allerdings gibt es für diese These zumindest hierzulande keine Belege. mehr

12. Juni 2017

Christiane Konegen-Grenier Erasmus: Ein Ticket für neun Millionen Menschen Arrow

Das europäische Erasmus-Programm, das in diesem Juni seinen 30. Geburtstag feiert, hat zunächst nur Studenten finanziell unterstützt, die ein Auslandssemester absolvieren wollten. Mittlerweile fördert das zu Erasmus+ umgetaufte Projekt nicht nur einen deutlich größeren Personenkreis, sondern umfasst auch sämtliche Bildungsbereiche. Allein 2015 investierte Brüssel dafür mehr als 2,1 Milliarden Euro. mehr auf iwd.de