Hochschulabsolventen Image
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Mit 392.171 erfolgreichen Prüfungen erreichte die Zahl der Hochschulabsolventen im Jahr 2011 einen historischen Höchststand. Die Zahl der Absolventinnen ist seit 2000 mit einem Plus von 107 Prozent deutlich stärker gewachsen als die Zahl der männlichen Absolventen (plus 63 Prozent).

Insbesondere bei den Promotionen sind Frauen mit einem Zuwachs von 37 Prozent auf dem Vormarsch – während die Zahl der neuen männlichen Doktoren im gleichen Zeitraum um 12 Prozent zurückgegangen ist. Deutlich mehr Frauen als früher haben in den Ingenieurwissenschaften ihren Doktor gemacht. Der Anstieg lag bei fast 110 Prozent. Auch in der Fächergruppe Mathematik und Naturwissenschaften legten sie um 66 Prozent kräftig zu.

Doch auch wenn die Wissenschaft weiblicher wird, ist auf der höchsten Sprosse der akademischen Karriereleiter noch lange kein Gleichstand erreicht: Erst jeder fünfte Professor war 2011 eine Frau, bei den Ingenieuren sogar nur knapp jeder zehnte.

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MINT-Frühjahrsreport 2017
Gutachten, 10. Mai 2017

Christina Anger / Oliver Koppel / Axel Plünnecke MINT-Frühjahrsreport 2017Arrow

Die Erwerbstätigkeit von MINT-Akademikern ist von 2011 - 2014 um 10,6 Prozent gestiegen. Diese Entwicklung wurde von Zuwanderung, einem höheren Frauenanteil und mehr Älteren begünstigt. Weniger günstig entwickelte sich die Erwerbstätigkeit von beruflich qualifizierten MINT-Fachkräften. mehr

10. Mai 2017

Christina Anger MINT macht’sArrow

Wer naturwissenschaftlich oder technisch ausgebildet ist, hat in Deutschland wesentlich bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt als Menschen mit anderen Qualifikationen. Das gilt auch für Zuwanderer. mehr auf iwd.de

27. April 2017

Girls' Day „Lass es mich tun und ich werde es verstehen“Arrow

Heute ist Girls‘ Day. Inzwischen öffnen Unternehmen und Hochschulen schon zum 17. Mal ihre Pforten für den „Mädchen-Zukunftstag“. Ziel ist es, junge Frauen an technische und naturwissenschaftliche Berufe heranzuführen. Oliver Koppel, Bildungsökonom im Institut der deutschen Wirtschaft Köln, hält den Girls‘ Day jedoch lediglich für einen ersten Schritt – erfolgversprechender seien zum Beispiel längerfristig angelegte Schülerkollegs. mehr auf iwd.de