Hochschulabsolventen Image
Quelle: Fotolia

Mit 392.171 erfolgreichen Prüfungen erreichte die Zahl der Hochschulabsolventen im Jahr 2011 einen historischen Höchststand. Die Zahl der Absolventinnen ist seit 2000 mit einem Plus von 107 Prozent deutlich stärker gewachsen als die Zahl der männlichen Absolventen (plus 63 Prozent).

Insbesondere bei den Promotionen sind Frauen mit einem Zuwachs von 37 Prozent auf dem Vormarsch – während die Zahl der neuen männlichen Doktoren im gleichen Zeitraum um 12 Prozent zurückgegangen ist. Deutlich mehr Frauen als früher haben in den Ingenieurwissenschaften ihren Doktor gemacht. Der Anstieg lag bei fast 110 Prozent. Auch in der Fächergruppe Mathematik und Naturwissenschaften legten sie um 66 Prozent kräftig zu.

Doch auch wenn die Wissenschaft weiblicher wird, ist auf der höchsten Sprosse der akademischen Karriereleiter noch lange kein Gleichstand erreicht: Erst jeder fünfte Professor war 2011 eine Frau, bei den Ingenieuren sogar nur knapp jeder zehnte.

Ansprechpartner

Ausländische MINT-Fachkräfte lindern Fachkräftemangel
Interview, 22. November 2017

Axel Plünnecke in Employland Ausländische MINT-Fachkräfte lindern FachkräftemangelArrow

Der Fachkräftemangel im MINT-Bereich hat ein neues Rekordhoch erreicht. Ohne die steigende Zahl der ausländischen Beschäftigten wäre er noch wesentlich höher. IW-Ökonom Axel Plünnecke erklärt im Interview mit dem Blog der Vermittlungsplattform Employland, wodurch das Beschäftigungswachstum ausländischer Arbeitnehmer im MINT-Bereich begünstigt wird. mehr

Regionale Potenziale nutzen
Pressemitteilung, 2. November 2017

Hanno Kempermann / Agnes Millack Regionale Potenziale nutzenArrow

Die deutschen Großstädte boomen, die ländlichen Gegenden veröden. Zwar haben viele Regionen Entwicklungspotenzial, aber sie nutzen ihre Chancen bislang zu wenig, zeigt der Regionale Chancen Monitor (RCM) der IW Consult, einem Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). mehr